Barcelona Travel Guide
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Barcelona ist eine Stadt in Spanien und die Hauptstadt der autonomen Region Katalonien.
Inhaltsverzeichnis |
Stadtteile
Barcelona besitzt viele Stadtteile. Die wichtigsten und interessantesten sind:
- Ciutat Vella - die Altstadt mit dem mittelalterlichen Gotischen Viertel.
- Eixample - Neuerer Stadtteil, bekannt für seine Gebäude im Art-Nouveau-Stil.
- Gràcia - früher ein Arbeiterviertel, heute eine bürgerliche Siedlung.
- Barceloneta - historische Fischersiedlung.
Hintergrund
| Wappen | |
|---|---|
| Kurzdaten | |
| Einwohner | 1.6 Mill. (2005) |
| Fläche | 100,4 km² |
| gegründet | ca. 2 n.Chr. |
| Vorwahl | +34 93 |
| Geografische Lage | 41° 24' N 2° 10' O |
| Entfernungen | |
| Pyrenäen | 160 km |
| Madrid | 500 km |
| Sevilla | 840 km |
| Gibraltar | 900 km |
| Wien | 1.360 km |
| Berlin | 1.490 km |
| Paris | 824 km |
| London | 1.100 km |
| Hong Kong | 10.000 km |
Gründung
Die Stadt Barcelona wurde nur wenige Jahre vor Christi Geburt gegründet. Was heute als Altstadt bezeichnet wird, ist das über 2.000 Jahre alte Barcino, das einst von einer Mauer mit zahlreichen Wachtürmen umgeben war. Teile der Mauer und der Türme sind im Museu d'Història de la Ciutat noch zu sehen.
Islamische/Maurische Phase
Während der Zeit der Völkerwanderung und des Zerfalls des Imperium Romanum dringen die Westgoten nach Katalonien ein und machen Barcelona zu ihrer Hauptstadt. 711 dringen die Mauren auf der iberischen Halbinsel ein und der Islam zieht ein. 801 fällt die Stadt Barcelona und einige iberische Teile jenseits der Pyrenäen an das Frankenreich. 874 bildet sich eine unabhängige Grafschaft Barcelona, die fortan zwischen maurischer und fränkischer Front steht. Zu Beginn des zweiten Jahrtausends zersplittet sich sowohl das Emirat Córdoba als auch die restlichen spanischen Gebiete. Die Grafschaft von Barcelona schliesst sich mit Aragón zusammen, um gemeinsam in die islamischen Gebiete nach Süden vorzurücken. Gleichzeitig rücken von Norden Kastilier und von Westen Portugiesen auf das Gebiet der Mauren vor. In dieser als Reconquista bezeichneten Rückeroberung des Landes wird bis zum 12. Jh. im ganzen Land wieder das Christentums eingeführt.
Verlust der Sonderrechte 14. Jahrhundert
Im Jahre 1516 schliesst Karl I. das vereinte Katalonien und Kastilien dem Habsburger Reich an. Die darauf folgenden Unruhen und der 30-jährigen Krieg führen zu Beginn des 18. Jahrhunderts zur Aufhebung sämtlicher Sonderrechte der Katalonier incl. deren eigener Sprache durch Philipp V. Barcelona und Katalonien wird zu einem Teil Kastiliens. Die spanische Zentralmacht schränkt die kulturellen und sprachlichen Freiheiten stark ein.
Das 19. Jahrhundert
Durch den wirtschaftlicher Aufschwung in Katalonien zu Ende des 19. Jh entwickelt sich bei den Katalanen ein neues Selbstwertgefühl und ein neuer Patriotismus. Die katalonische Sprache erlebt ein neues Aufblühen. Die wohl bekannteste und bedeutendste Bewegung im Zuge der Renaissance ist die Entwicklung einer neuen Kunstrichtung, der Modernisme, die das Stadtbild Barcelonas entscheidend prägt. Der bedeutendste Künstler und Architekt des Modernisme, Antoni Gaudí, setzt Wahrzeichen in der Stadt, die ganz deutlich machen, dass hier Unabhängiges und Neues geschaffen wird. Die Weltausstellung 1888 in Barcelona ist der Anlass, zahlreiche Bauprojekte im Stil des Modernisme zu beginnen - das beste Beispiel dafür ist der Bezirk Eixamples: ein neuer, riesiger Stadtteil im Schachbrettmuster, mit großzügigen, breiten Straßen und gleichmäßig gebauten Häuserblöcken mit Innenhöfen. Eine neue Gas- und Wasserversorgung, die nächtliche Beleuchtung der Straßen, öffentliche Krankenhäuser und Polizeistationen einepferdegezogene Straßenbahn sind deutliche Zeichen des Aufschwungs.
Das 20. Jahrundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden die kulturellen und sprachlichen Unabhängigkeitsbewegungen auf politischer Ebene fortgesetzt und 1907 das Institut für katalanische Studien gegründet. 1914 wird mit der Gründung der Mancomunitat de Catalunya erstmals seit mehr als 200 Jahren ein von der Zentralregierung unabhängiges politisches Organ geschaffen. Die Selbstverwaltung währt jedoch nur kurz bis 1923 und von 1932-39. Zu allen anderen Zeiten regiert die Militärdiktatur General Francos bis zu dessen Tod 1975. Nach dem Tod Francos wird Spanien mit König Juan Carlos I zur konstitutionellen Monarchie. Sowohl die katalanische als auch die baskische und galicische Sprache werden als Amtssprachen in den jeweiligen Regionen anerkannt. Katalonien erhält eine unabhängige Regierung. Einen Höhepunkt in der Stadtgeschichte erlebt Barcelona 1992, als die 25. Olympischen Spiele in der katalanischen Metropole stattfinden. Die olympischen Spiele fördern die Stadtentwicklung in entscheidendem Masse, so werden nun beinahe sämtliche Eisenbahnverbindungen unterirdisch betrieben, der olympische Hafen komplett neu errichtet und generell viele Straßen (Las Ramblas), Promenenaden und Plätze renoviert.
Barcelona heute
Katalonien regiert sich heute in gewissen Teilen der Politik unabhängig von der spanischen Zentralregierung. Es dominiert die katalanische Sprache, sowohl im Volksmund als auch in Schulen und Universitäten. Wer in öffentlichen Einrichtungen Kataloniens Arbeit finden will, muss mit einem Zeugnis beweisen, dass er der katalonischen Sprache mächtig ist. Man hüte sich davor, einen Einwohner Barcelonas als Spanier zu bezeichnen.
Anreise
Flugzeug
Barcelona besitzt einen eigenen internationalen Flughafen: Aeropuerto Internacional el Prat de Barcelona, ca. 10 km südlich der Stadt. Er wird von den meisten internationalen Fluglinien angeflogen.
Darüber hinaus gibt es zwei naheliegende Flughäfen in der Umgebung von Barcelona, die vorzugsweise von Low-Cost Carriern genutzt werden:
Vom Flughafen Barcelona (el Prat) gelangt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt ins Zentrum Barcelonas, zum Plaça de Catalunya. Der Aerobus fährt von beiden Terminals in etwa 20 Minuten für 3.60 €. Alternativ kann man mit dem Zug fahren (T-10 Metro-Ticket etwa 6.65 € für 10 Fahrten mit Bus und Metro in Barcelona).
Bahn
Es gibt 2 große Bahnhöfe in Barcelona:
- Sants Estación (Sants Estacio)
- Estación de Francia (Estacio de Franca), nahe am Meer gelegen
Züge, die aus Richtung Deutschland über Frankreich kommen, erreichen die Estación de Francia.
Bus
Die Anreise aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz mit dem Bus ist möglich (Eurolines betreibt ein europaweites Busliniensystem), aber sehr zeitintensiv und nicht wirklich billig. Empfehlenswert ist die frühzeitige Planung eine Besuchs unter Berücksichtigung günstiger Flugpreise.
Auto
Das Autobahnnetz rund um Barcelona ist dicht und überwiegend mautpflichtig. Innerstädtisch mit dem eigenen Fahrzeug ans Ziel zu kommen ist im Prinzip relativ leicht: durch die Schachbrett-Struktur und die meist gute Sicht auf den Tibidabo ist es stets übersichtlich. Jedoch sind Staus in der Innenstadt eher die Regel als eine Ausnahme. Der vorherrschende Fahrstil ist etwas sportlich und ungeduldig, aber dennoch fair. Ein beträchtlicher Teil des Staßennetzes ist als System von Einbahnstraßen angelegt, mit abwechselnd entgegengesetzter Richtung, dadurch werden (ältere) Navigationssysteme oft in die Irre geführt.
Wenn man mit dem Wohnmobil anreisen möchte, sollte man das Park+Ride Angebot der Stadt nutzen und außerhalb der Innenstadt parken.
In der Innenstadt sind die Parkräume sehr begrenzt und die vielen Tiefgaragen sind nur für PKW brauchbar und mit 5 bis 8 EUR pro Stunde zudem recht teuer. Die Polizei geht streng gegen Falschparker vor.
Schiff
Nach Palma de Mallorca betreibt die Reederei Trasmediterránea von der Estació Marítima aus eine mindestens tägliche Fährverbindung, meist nachts. Segler und Jachteigner werden im Hafen abgewiesen und finden sich stattdessen in der Marina im Olympia-Hafen.
Mobilität
Barcelona besitzt ein ausgezeichnetes Metro und Schnellbahn (Cercanias) System. Der Einzelpreis pro Fahrt ist relativ hoch - es empfiehlt sich der Kauf eines 10er Tickes oder einer Tages- oder Mehrtageskarte. Wer viele Museen besuchen will, sollte sich die Barcelona Card näher ansehen - mit ihr gibt es zu einem Fixpreis beliebig viele Fahrten und Ermässigungen in vielen Sehenswürdigkeiten. Weiters fährt der Doppeldeckerbus Bus Turistíc mit oben offenem Deck auf interessanten Routen durch die Stadt - ideal um in Ruhe von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu kommen.
Für all jene, die keine grossen Touren planen, ist der Kauf eines Metrotickets nicht unbedingt notwendig - die meisten interessanten Plätze können gemütlich zu Fuß erkundet werden.
Sehenswürdigkeiten
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Barcelona ist wahrscheinlich die Sagrada Familia, eine bis dato noch unvollständige Kathedrale, konzipiert und begonnen vom Architekten Antoni Gaudi. Der Bau wird fast nur durch Spendengelder finanziert und ist nun schon seit mehr als 120 Jahren im Gange. Geplant ist eine durch zwölf Türme charakterisierte Kathedrale, von denen bisher acht stehen. Auch wenn fast ausschließlich Baustelle, im Inneren lässt sich die Kirche besichtigen, auch die Türme lassen sich besteigen - das allerdings nur für Schwindelfreie. Von hier aus hat man einen Panoramablick über ganz Barcelona.
Es gibt noch weitere Gaudi-Gebäude zu besichtigen (Palau Guell, Casa Milà, Casa Batlló) sowie den Park Guell, auch von Gaudi errichtet. Gaudi war vielleicht der exzentrischte Vertreter des katalanischen Jugendstils ("Modernisme"); daneben finden sich weitere beachtenswerte Modernisme-Bauwerke wie z. B. der "Palau de la Música Catalana" und das "Hospital de la Santa Creu i Sant Pau" beide von Domènech i Montaner, beide zählen zum Weltkulturerbe.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale im Gotischen Viertel, die Ramblas, die Kolumbussäule am Hafen, der Triumpfbogen um der Ciudadela-Park, der Tibidabo (ein kleiner Freizeitpark hoch über der Stadt gelegen, errichtet direkt am Berg in mehreren Etagen, erreichbar mit der Tramvía Blau), die Olympia-Anlagen auf dem Montjuic und vieles mehr. Es gibt unzählige Museen, die vielleicht wichtigsten sind das Joan Miro Museum auf dem Montjuic, das Picasso Museum im Stadtviertel Born, das Macba und das CCCB im Stadtviertel Raval sowie das Museum des F.C. Barcelona.
Sehenswert sind zudem das sich an den alten Hafen anschließende, ehemalige Fischerviertel Barceloneta, an dessen Meerseite sich entlang einer Promenade die Strände Barcelonas erstrecken. Die Strandpromenade führt an Parkanlagen und modernen Neubauten über den olympischen Sporthafen, hinter dem das Olympiadorf liegt, bis hin zum neuen "Forum 2004", einem neu erbauten Viertel an der Diagonal Mar, dessen Wahrzeichen ein futuristisches Kongresszentrum zu werden scheint.
Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit ist die 1450 Meter lange Hafenseilbahn von Barcelona. Sie beginnt auf dem 78 Meter hohen Torre San Sebastian, dessen Spitze, die auch ein Restaurant beherbergt, mit einem Aufzug zugänglich ist und führt über die zweithöchste Seilbahnstütze der Welt, den 107 Meter hohen Torre Jaume I, auf dem sich eine Haltestelle der Bahn befindet, nach Montjuic.
Museu Nacional d'Art de Catalunya. Die Katalanen sind ein stolzes Volk. Dies spiegelt sich in einer Geschichte wieder, die bis zu den Römern reicht. Im Katalonischen Nationalmuseum für Kunst kann man einen umfassenden Einblick erhalten. Neben Wechselausstellungen findet man Dauerausstellungen, wie die romanische Abteilung, in der man Fresken aus katalonischen Klöstern und Kirchen im Original bewundern kann. Eintritt kostet derzeit 8,50 € (März 2006). Laut Katalog ist der erste Donnerstag im Monat freier Eintritt. Das MNAC findet man im Palau Nacional (Monjuiic Park). Seilbahn nehmen oder die Treppen vom Placa Espanya hochlaufen.
Aktivitäten
- Bummeln Sie auf den "Ramblas" - der lebendigsten Straße von Barcelona (Plaça Catalunya bis zur Kolumbussäule)
- besuchen Sie den Plaça Catalunya
- schlendern Sie kilometerweit an den Stränden bei Barceloneta
- wandern Sie in den engen Gassen des Barri Gotic, dem großen intakten mittelalterlichen Stadtkern
- geniessen Sie das Nightlife in einer der über 200 squats
Einkaufen
Küche
Die katalanische Küche ist vielfältig - aber vor allem reichhaltig. Von den kleinen Schmankerln, den Tapas, bis zu opulenten Fischgerichten oder herzhaften Steaks ist alles möglich. Im chinesischen Viertel können Sie recht original schmeckende asiatische Speisen gustieren.
Die Preise in den Restaurants sind generell niedriger als in Österreich oder Deutschland, jedoch stark davon abhängig, in wlecher Lage sich das Lokal befindet. In und rund um die Ramblas, Placa Catalunya und Passeig de Gracia sowie an den touristisch hochfrequentierten Plätzen gehts leicht mit dem Preis rauf und der Qualität runter.
Halten Sie Mittags nach dem Menu del dia Ausschau - traditionellerweise besteht dies aus Vor-, Haupt- und Nachspeise sowie 1/2l Wein pro Person. Der Preis sollte (Sommerhauptsaison) zwischen 6-9€ liegen.
Tipp: Beurteilen Sie das Lokal nicht nach dem Äußeren, sondern nach den Gästen!
Gerade im Barri Gotic kann der aufgeschlossene Reisende so sein kulinarisches Wunder erleben!
Natürlich gibt es auch an allen Ecken Fast-Food (Mc Donalds, Kebap), jedoch ist das auf Dauer auch nicht wirklich billig. Am Placa Catalunya befindet sich das Hard Rock Cafe Barcelona.
Ausgehen
Unterkunft
Da Barcelona mittlerweile ein sehr beliebtes Reiseziel ist, bieten sich eine Menge an unterschiedlichen Unterkunftsarten an. Es gibt zahlreiche Hotels, Hostels, Pensionen und auch private Apartments.
Hotel, Hostal und Pension
Den Unterschied zu kennen, bedeutet Geld zu sparen.
Hostal und Pension sind zwei verschiedene Namen für den gleichen Typ von Unterkunft! Hostals sind Hotels sehr ähnlich und sind mehr oder weniger das gleiche wie eine Pension im deutschen Sinne. Hostals können die gleiche und manchmal sogar bessere Qualität der Unterbringung wie in Hotels zur gleichen Preisspanne anbieten. Allgemein kann man sagen, dass Hostals in Barcelona deutlich billiger als Hotels mit vergleichbarem Angebot sind. Die Preise variieren stark, doch können Hostals bis zu 50% billiger sein als entsprechende Hotels. Hostals sind meistens kleine Familienbetriebe - sehr ähnlich den privaten Appartements - mit freundlicher informeller Atmosphäre - planen Sie einen Aufenthalt länger als zwei Tage, lohnen sich Hostals oder Appartements! Wohnen Sie in Barceloneta, bestehen Sie auf einer Heizung (calefacción) für die Wintermonate.
Hostals sind also keine Jugendherbergen (englisch: Youth hostel). Der Name für Jugendherbergen in Barcelona albergues juveniles.
Leider steigen die Unterkunftspreise ständig. Hotelzimmer gibt es (Stand 2006) grob ab €30 PAX/Nacht für Anspruchslose, in der gleichen Preiskategorie sind jedoch auch schon Appartements (für 2-4 PAX/Nacht) zu haben.
- Tipp: Verzichten Sie auf das - separat zu bezahlende - Frühstück im Hotel und nehmen Sie sich das desayuno wie ein Katalane
in einer der vielen Morgenbars! So erleben Sie das Flair Barcelonas und das zu wahrhaft lachhaften Preisen!
Agenturen, die einem Apartments in Barcelona vermitteln, gibt es viele. Unbedingt darauf achten, ob diese seriös sind (Gütesiegel, detailierte Kontaktangaben, etc). Barcelona ist eine lebhafte Stadt und besonders die Innenstadtviertel wie das Born, Gotico, Raval sind abends beliebte Ausgeh-Viertel. Das bedeutet, dass diese Viertel nicht unbedingt die leisesten sind. Allerdings hat die Altstadt von Barcelona ein besonderes Flair und es ist schön darin aufzuwachen.
Lernen
Arbeiten
Sicherheit
Barcelona ist prinzipiell eine sichere Stadt, wenn man vom hohen Diebstahlrisiko absieht. Insbesondere zur Hauptreisezeit werden die Taschendiebe entlang der Ramblas aktiv. In diesem Zusammenhang sollte auch auf die stetig zunehmenden Kindergaunereien aufmerksam gemacht werden: ein Kind lenkt ab, das andere klaut was nicht sicher ist (Geldbörse, Kamera, etc). Leider sind in so einem Fall die Chancen, seine Habe wiederzubekommen sehr gering. Am Flughafen kann man von Personen angesprochen werden, die sich als nicht-Spanier ausgeben und behaupten selbst im Zug o.ä. bestohlen worden zu sein und nur noch 50-100 Euro für das Ticket nach Hause benötigen.
Der Plaça Real und Barrio Xino (das Dreieck von der Columbussäule bis Calle Nou de la Rambla) sind unsichere Gegenden. Vermeiden Sie diese Gegenden nachts! Auch in isolierten Gegenden des Montjuic sollten Sie besser nicht alleine spazieren gehen. Obwohl manche Reiseführer von Gefahr in der Metro abends sprechen, so ist dies wohl übertrieben. Allerdings lohnt sich das wachsame Auge immer!
Achten Sie auf Ihre Sachen am Strand - zur Sicherheit sollte immer eine Person an Land bleiben um alles im Auge zu halten. Nehmen Sie nichts von Wert mit, was Sie nicht unbedingt brauchen - dazu gibts den Safe im Hotel oder Hostel!
Generell gilt - wer sich auffällig benimmt oder Wertgegenstände offen bei sich trägt, lenkt die Aufmerksamkeit auf sich.
Falls man einen Diebstahl o.ä. anzeigen möchte, muss man damit rechnen, dass die Polizeibeamten in der Innenstadt-Polizeistation nicht fähig (oder nicht willens) sind englisch zu sprechen, obwohl das offizielle Meldeformular für Diebstähle durchaus in englisch und spanisch abgefasst ist.
Gesund bleiben
Klarkommen
Kommunizieren
Amtssprache ist in Barcelona, der Hauptstadt der Provinz Katalonien, Katalanisch. Aber auch Spanisch wird überall gesprochen. Die Schilder und Wegweiser in der Stadt sind zum Teil zweisprachig. An vielen touristischen Orten sprechen besonders die jungen Leute auch Englisch, aber auch Französisch oder Deutsch.
Weiter geht's
Auch das Umland Barcelonas bietet viele interessante Ziele.
Einen Abstecher wert ist der etwa eine halbe Autostunde von Barcelona entfernte Naturpark Sierra de Montseny. Auf kleinen Straßen gelangt man schnell auf Höhen von 1.000 und mehr Metern. Etwas Nerven und vor allem ein ruhiger Fahrstil gehören schon dazu, wenn links von der Fahrbahn eine steile Bergwand nach oben ragt, es rechts von der Fahrbahn ebenso steil nach unten geht (ohne dass es Leitplanken gibt), die Straße - wenn überhaupt - gerade breit genug ist, dass zwei Autos einander begegnen können und man eine scharfe Linkskurve vor sich hat. Dafür wird man aber mit einer schönen Landschaft, schönen Ausblicken und guten Wandermöglichkeiten entschädigt.
Eine gute Autostunde von Barcelona entfernt liegt Figueres. In dieser Kleinstadt ist Salvador Dali geboren und in dem von ihm selbst entworfenen Teatre-Museu Dali begraben.
Auf dem Weg nach Figueres passiert man die katalanische Kleinstadt Girona mit ihrer sehenswerten und überschaubaren mittelalterlichen Altstadt.
Folgt man von Barcelona aus der Autobahn Richtung Lleida, erreicht man die Sierra de Montserrat, wo das gleichnamige, in den Bergen gelegene Kloster einen Besuch lohnt. Bekannt ist Montserrat für seine schwarze Madonna "La Moreneta", der Schutzheiligen Kataloniens.
Ungefähr 100 Kilometer südwestlich von Barcelona liegt Tarragona an der Costa Daurada. Tarragona war zu Römerzeiten unter dem Namen Tarraco eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches und wichtiger Ausgangspunkt für die Romanisierung der iberischen Halbinsel. In Tarragona trifft man daher auf viele Überreste römischer Bauwerke, darunter das Amphitheater und das Forum. Die Stadt ist von Barcelona aus sehr gut mit dem Zug zu erreichen.
Zwischen Barcelona und Tarragona liegt das Penedes, das für seine Cava-Produktion bekannt ist. Bekannteste Kellereien sind Codorniu und Freixenet.
Weblinks
- Offizielle Site der Stadt Barcelona www.bcn.es
Transport - Metro - Cercanias - Flugzeug
- RENFE (Eisenbahn) www.renfe.es
- Cercanias (Schnellbahn) Cercanias
- Transports metropolitans de Barcelona www.tmb.es
- El aeropuerto de Barcelona www.aena.es
Unterkunft
- AccommodationZ.com - Barcelona
- venere.com - Barcelona
- Oh-Barcelona
- Gothic Garden Appartement
- Private und preiswerte Apartments in der Altstadt
sonstige Infos
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