Budapest Travel Guide
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Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und mit einer Bevölkerung von 1,8 Millionen noch vor Belgrad und Wien die größte Stadt an der Donau.
| Kurzdaten | |
|---|---|
| Einwohner | 1,7 Mill. (2005) |
| Fläche | 525 km² |
| gegründet | 1873 |
| Vorwahl | 1 |
| Entfernungen | |
| Esztergom | 45 km |
| Balaton | 100 km |
| Wien | 250 km |
Inhaltsverzeichnis |
Stadtteile
Budapest ist verwaltungstechnisch in 23 Distrikte unterteilt, für Reisezwecke genügt eine Einteilung gemäß der alten Unterteilung der Stadt in :
- Pest der flache Teil der Stadt, östlich der Donau
- Buda der hügelige Teil der Stadt, westlich der Donau
- Óbuda ein spezieller Teil Budas am westlichen Donauufer, der älteste Teil Budapests
Eselsbrücke: Buda = Berg, Pest=Platt
Hintergrund
Anreise
Flugzeug
Budapest hat einen internationalen Flughafen: Ferihegy (BUD, Ferihegyi nemzetközi repülőtér; ausgesprochen "Ferrihätsch"). Der Flughafen besteht aus zwei Terminals (Terminal 1 und Terminal 2A/B), die kilometerweit voneinander entfernt liegen. Wer aus Deutschland mit Germanwings, EasyJet oder SkyEurope anfliegt, landet am frisch renovierten Terminal 1, das sich näher an der Stadtmitte befindet. Die Lufthansa residiert an Terminal 2.
- Budapest Ferihegy Airport, H 1675, Budapest Pf 53, Ungarn Telefon: +36 1 296 9696 oder +36 1 296 7000, Fax: +36 1 296 6000, http://www.bud.hu
Der Flughafen liegt 25 km südöstlich der Stadt. Er ist für umgerechnet rund 1,50 Euro mit dem ÖPNV zu erreichen (U-Bahn M3 bis Endstation Kőbánya-Kispest, dann Flughafen-Bus).
Die vor dem Flughafen wartenden Taxen sind so genannte "Privat-Taxis", die fast das Doppelte des ortsüblichen Taxitarifs berechnen und damit in etwa deutsche Preise verlangen.
Eine Fahrt mit einem regulären Taxi kostet umgerechnet rund 17 Euro. Ein reguläres Taxi muss jedoch telefonisch bestellt werden.
Für Touristen wird deshalb oftmals die An- und Abfahrt mit speziellen Kleinbussen empfohlen ("Minibus-Service", eine Art Sammeltaxi). Kosten: 2100 HUF (ca. 8,50 €, Stand Dez. 2004). Ein Hin- und Rückticket für die Minibusse kostet 3600 HUF (ca. 14,70 €). Ein Schalter zum Kauf von Minibustickets befindet sich im Terminal. Bei der Rückfahrt ist zu beachten, dass die Abholung mindestens 12, besser 24 Stunden vor der Fahrt bei der Zentrale reserviert werden muss.
- Minibus-Zentrale: Öffnungszeiten: 6.00-22.00, Telefon: +36 1 296 8555, Fax: +36 1 296 8993
Bahn
Budapest liegt nur rund drei Stunden Bahnfahrzeit von Wien entfernt. Die Stadt hat mehrere große Bahnhöfe, die zwar sämtlich miteinander per Metro verbunden sind, aber voneinander entfernt sind. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vorab über den genauen Ankunfts- / Abfahrtsort zu orientieren.
- Déli pályaudvar (Südbahnhof Déli, Buda, Krisztina krt. 37/A)
- Nyugati pályaudvar (Westbahnhof Nyugati, Pest, Nyugati tér)
- Keleti pályaudvar (Ostbahnhof Keleti, Pest, Baross tér)
Bus
Es besteht eine direkte Busverbindung von Cluj-Napoca (Rumänien), Kostenpunkt ca. 20 Euro.
Auto
Schiff
Mobilität
Budapest hat ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, bestehend aus Bussen, Straßenbahnen, der S-Bahn-ähnlichen HEV-Bahn und vor allem der Metro. Die drei Metrolinien ("Gelb", "Rot" und "Blau") bilden die älteste kontinentaleuropäische U-Bahn und sind eine Sehenswürdigkeit. Sie verkehren in äußerst kurzem Takt, sind schnell und Tickets können an Automaten gezogen werden, die auch in englisch programmiert sind.
- Gelb: Vörösmarty tér <--> Mexikói út., wichtige Stationen: Opera (Oper), Hősök tere (Heldenplatz), Széchenyi fürdő (Széchenyi-Bad)
- Rot: Déli pályaudvar <--> Örs vezér tere, wichtige Stationen: Déli pályaudvar (Südbahnhof), Batthyány tér (Platz an der Donau, gegenüber vom Parlament und am Fuß des Schlossberges), Kossuth tér (Platz am Parlament), Keleti pályaudvar (Ostbahnhof)
- Blau: Kőbánya-Kispest <--> Újpest-Központ, wichtige Stationen: Ferenciek tere, Nyugati pályaudvar (Westbahnhof), Árpád híd (Árpádbrücke)
Die Metrolinien kreuzen sich nur an einem Punkt, dem Déak Ferenc tér. Beschriftungen und Aushänge der Metro sind oftmals dreisprachig (ungarisch, englisch, deutsch), Busse und Bahnen sind zumeist nur in ungarisch.
Die Budapest Card (budapestinfo.hu) ist eine Rabattkarte, die, je nach Variante, zwei oder drei Tage lang die Fahrkarte auf allen Strecken in der Stadt ersetzt und zugleich Eintrittspreisermäßigungen in Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants u.ä. mit sich bringt. Alternativ bietet sich der Kauf eines 3-, bzw. 7-Tageticket an, letzteres kostet 3400 Ft. Da seit einiger Zeit der Eintritt zu den Dauerausstellungen ohnehin gratis ist, lohnt sich die Budapest Card kaum noch. Die Alternative ist das Tourist Ticket zu 2500 HUF, mit dem man drei Tage lang jedes Verkehrsmittel benutzen kann. Ein Ein-Tages-Ticket gibt es für 1150 HUF.
Am günstigsten ist eine Zehnerkarte: die Streifen lassen sich einzeln abreißen (=sind übertragbar, wenn man nicht allein reist), und man kann sie über mehrere Tage verteilt nutzen.
Sehenswürdigkeiten
- Aquincum - Größere römische Ruinenstadt in Obuda
- Andrássy Út
- Die Prachtstraße, die seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe ist, beginnt in der Nähe des Deak Ferenc tér und führt zum Heldenplatz. Die Straße wurde 1870 angelegt, nachdem sich die parallel verlaufende Kiraly Utca als zu eng erwies. Wichtige Gebäude und Orte auf oder entlang der Andrassy Út sind die Ungarische Staatsoper, das Operettentheater, das Moulin Rouge, der Liszt Ferenc tér mit der Musikakademie, der Oktogon Platz und das Franz-Liszt-Gedenkmuseum in der Alten Musikakademie. Unter der Andrássy Út verläuft die "gelbe" Milleniums-U-Bahn - die älteste U-Bahn Kontinentaleuropas. Die Haltstellen sind von der Innenstadt aus gesehen: Bajcsy-Zsilinsky út, Opera, Oktogon, Vörösmarty utca, Kodály körönd, Bajza utca und Hösök tere.
- Burgschloss
- Im Süden des Burgbergs befindet sich das Burgschloss, das über der Donau und der Kettenbrücke thront. Im Inneren des Gebäudekomplexes befinden sich die Ungarische Nationalgalerie, das Ludwig Museum, das Budapester Historische Museum und die Szechenyi-Nationalbibliothek. Seit 2002 ist das Schloss auch Sitz des ungarischen Präsidenten. In seiner Geschichte ist das Schloss mehrfach zerstört worden. Die erste Befestigungsanlage an dieser Stelle wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Später wurde das Schloss mehr und mehr gotisch umgebaut und erweitert, unter anderem unter König Matthias. Bei der Vertreibung der Türken wurde der Palast dann gänzlich zerstört. Unter den Habsburgern wurde das Schloss ab dem frühen 18. Jahrhundert wieder erbaut. Zu Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss abermals zerstört und danach nach Entwürfen der vorangegangenen Jahrhunderte wieder errichtet. Seit 1987 ist das Schloss Weltkulturerbe der UNESCO. Anfahrt: Bus 16.
- Fischerbastei
- Der Abschnitt der Festungsmauer rund um die Fischerbastei wurde in vergangenen Zeiten von den Fischern aus dem darunter liegenden Viertel verteidigt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Bastei neu gestaltet und erhielt ihr heutiges neoromanisches Aussehen. Die sieben Türme sind Symbol für die sieben landnehmenden Stämme. Von der Fischerbastei bietet sich ein großartiger Blick über die Donau auf den Stadtteil Pest. Der obere Teil des Festungsanlage ist tagsüber in der Saison kostenpflichtig. Später am Abend kann man allerdings kostenlos den Blick auf die nächtliche Metropole genießen. In der Bastei steht das Reiterstandbild König Stephans I., dass nur wenige Jahre später hier errichtet wurde. Einen starken Kontrast bildet das direkt an die Fischereibastei angrenzende Hilton-Hotel. Das Hotel wurde in den 1970er Jahren gebaut und die Spiegelung der Bastei in der braunen Glasfront ist ein beliebtes Fotomotiv. Anfahrt: Bus 16.
- Matthiaskirche
- Neben der Fischereibastei steht die Matthiaskirche auf dem Burgberg. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts befindet sich eine Kirche an dieser Stelle. Ursprünglich war die Kirche die Kirche der deutschen Gemeinde in Budapest und wurde im 15. Jahrhundert von König Matthias gotisch umgestaltet. Während der türkischen Herrschaft war die Matthiaskirche eine Moschee. Nach dem Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn, wurden am 8. Juni 1867 Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in dieser Kirche zu König und Königin von Ungarn gekrönt. Die heutige Gestaltung der Kriche stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche präsentiert sich als weißer Bau im neogotischem Stil mit einem bunten Dach aus Majolika-Ziegeln. Anfahrt: Bus 16.
- Museen
- Für EU-Bürger ist der Eintritt in über 20 Museen in Budapest kostenfrei.
- Ungarische Nationalgalerie
- Ludwig Musem
- Budapester Historische Museum
- Szechenyi-Nationalbibliothek
- Statuenpark - Sammlung kommunistischer Statuen aus dem ganzen Land
- Jüdisches Museum
- Ungarisches Nationalmuseum
- Ethnographisches Museum
- Museum der Bildenden Künste
- Kunsthalle
- Synagoge - Größte Synagoge Europas, zweitgrösste in der Welt, nach New York, in Ziegelbauweise gebaut - führungen finden taeglich statt.
- Parlament
- Das drittgrößte Parlamentsgebäude der Welt, und zugleich das grösste Gebaeude Ungarns, ist das Wahrzeichen von Budapest. Der neogotische Palast , der direkt an der Donau liegt, wurde zwischen 1885 und 1902 errichtet. Im Inneren befinden sich über 700 Räume und 29 Treppenhäuser. Vorbild des Bauwerks ist eindeutig die Westminster Abbey in London. Das Parlament kann besichtigt werden, Tickets werden direkt am Parlament verkauft (Tor X). Deutschsprachige Führungen gibt es mindestens einmal täglich, in der Hochsaison auch öfter. Mitunter kommt es zu langen Schlangen (Wartezeit über eine Stunde), so dass man gut beraten ist sich früh oder am Vortag anzustellen. Die Führung beginnt in einem prachtvollen Treppenhaus aus Marmor und Gold. In der Kuppelhalle können die Kronjuwelen Ungarns besichtigt werden. Im weiteren Verlauf der Führung sieht man auch den Gobelinsaal in dem sich ein fast 30 Quadratmeter großer Teppich mit einer historischen Darstellung befindet und den Parlamentsaal. Anfahrt: U-Bahn Station Kossuth Lajos tér.
- Heldenplatz - Auch Milleniumplatz genannt, imposantes Denkmal, umrahmt von Museen
- Statuenpark - Sammlung kommunistischer Statuen aus dem ganzen Land
- Zentrale Markthalle - Der "Bauch Budapests", nahe der Donau, wurde vom Architekturbüro Gustave Eiffel entworfen - genau, der mit dem Turm.
- Opernhaus - An der Andrássy Út
- Zoo
- Gül Baba Türbe - Grabstätte eines türkischen hohen Beamten, der auch als religiöse Figur geehrt wird.
- Jüdisches Viertel - an der Kiraly utca, derzeit vom Abriss bedroht
- St. Stephan Dom - Die grösste Kirche von Budapest befindet sich nähe dem Deák Ferenc tér (U-Bhan Kreuzung)
- Nyugati pályaudvar - Der Westbahnhof wurde nach dem Plan von Gustave Eiffel am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.
- Margit Sziget - Die Margareten Insel befindet sich zwischen den Árpád und Margit Brücken. Diese Insel ist das grüne Herz der ungarischen Hauptstadt mit Spazierungs- und Sportmöglichkeiten. Wirklich ruhig, weil die Insel vom Autoverkher frei ist.
Aktivitäten
- Thermalbäder
- Über 120 Thermalquellen im Stadtgebiet haben die Geschichte der Stadt geprägt. Bereits die Römer nutzen die Quellen für ihre Badehäuser und haben die Badekultur nach Budapest gebracht. Die ältesten Bäder stammen aus der Zeit der türkischen Herrschaft: das Rudas- und das Kiraly-Bad stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Seit 1934 ist Budapest ein staatlich anerkanntes Heilbad. Manche Bäder haben getrennte Badetage für Männer und Frauen, bzw. lassen keine Frauen zu (Rudas).
- Gellertbad - Architektonisch spektakuläres Schwimm- und Thermalbad am Donauufer
- Széchenyibad
- Rácbad
- Danubius Thermalhotel
- Rudasbad - Fast 500 Jahre altes türkisches Bad
Siehe auch: Budapester Thermalbäder .
Einkaufen
Die älteste und berühmteste Einkaufsstraße der Stadt ist die
- Váci utca
Sie liegt unmittelbar hinter dem Donauufer auf der Pester Seite der Stadt.
Küche
Eine besondere Spezialität der Stadt sind die Palatschinken, kleine, gefüllte Pfannkuchen. Der Begriff hat nichts mit Schinken zu tun, sondern ist eine Verballhornung des ungarischen Palacsinta. Palacsinta werden nicht einzeln gegessen, sondern der Gast stellt sich ein Menü aus mehreren süssen und pikanten Füllungen zusammen.
Für Nichtösterreicher schwer zu verstehen, aber das Wort Palatschinken ist Österreichisch, und leider NICHT Ungarisch - schmecken tun sie trotzdem.
Auch das wohl bekannteste Restaurant der Stadt ist für seinen Palacsinta berühmt. Es ist das 1910 gegründete
- Gundel, Állatkerti út 2., H-1146 Budapest, Telefon: (361) 468-40-40, Telefax: (361) 363-19-17, E-mail: info@gundel.hu, http://www.gundel.hu
Ausgehen
Budapest verfügt über ein reichhaltiges Nachtleben. Erwähnenswert ist das Sziget-Festival auf der Obudai-Insel, ein international renommiertes Rockfestival,das mit etlichen Bühnen von Heavy Metal bis Weltmusik und etlichen kulturellen und kulinarischen Angeboten jedes Jahr im August Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Europa anzieht. http://www.sziget.hu
Vorsicht ist beim Besuch von Nachtclubs geboten (Nachtclub meint hier solche, in denen Frauen in Unterwäsche auf dem Tisch tanzen). In vielen gibt es eine bizarre First-Drinks-Regel, die nicht immer angekündigt wird, sondern manchmal nur winzig auf der Karte vermerkt ist. Erst mit der Rechnung erfährt man, dass der erste Drink des Abends 15-18000 Forint kostet. Ähnlichen Nepp gibt es auch mit den Eintrittsgeldern. Deshalb unbedingt mit dem Türsteher absprechen, wie hoch der Eintritt ist und dass der erste Drink nichts extra kostet. Das ist alles verhandelbar.
Unterkunft
- Unterkünfte in Budapest - Hotels, Pensionen und Apprtements
Eine schöne Zusammenfassung der Unterkünfte, sortiert nach klasse und Preis findet man unter http://www.budapest.travel, der Zentralen Page der Stadt
Jugendherberge
- Yellow Submarine: Terez Krt. 56, 1063 Budapest, Telefon / Fax: +36-1-331-9896. Jugendherberge nahe dem Nyugati-Bahnhof, zentrale Lage. 2800 - 7500 HUF (10 - 30 €). (Stand 2004) http://www.yellowsubmarinehostel.com
Günstig
Das vermutlich preiswerteste Hotel Budapests ist das
- Hotel Pedagogus (2 Sterne): Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558
Die Zimmer des Billighotels sind zwar schon lange nicht mehr renoviert worden, aber sauber und mit allem Notwendigen ausgestattet (eigenes Bad, WC, TV, Telefon). Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar. Das Personal ist freundlich, es wird englisch und teilweise deutsch gesprochen. Eine Reservierung über Hotelsuchmaschinen im Internet wird empfohlen. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro.
EZ: ab 27 € pro Pers., DZ: ab 20 € pro Pers., 3-Zi.: ab 17 € pro Pers. (Stand 2004)
Mittelklasse
Direkt neben dem Pedagogus liegt das Hotel Benczúr, das vom selben Management geführt wird, es ist jedoch gepflegter als das Pedagogus. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro. Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar.
- Hotel Benczúr (3 Sterne): Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558, http://www.hotelbenczur.hu/ger/index.html
EZ: ab 39 € pro Nacht, DZ: ab 49 € pro Nacht., 3-Zi.: ab 59 € pro Nacht. (Stand 2004)
Lernen
Budapest ist Sitz vieler Universitäten. Einige bieten deutschen Studenten dabei auch die Möglichkeit, in deutscher Sprache zu studieren, darunter die folgenden.
Staatsrechtlich spezialisiert ist die
- Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest / Andrássy Gyula Budapesti Német Nyelvű Egyetem, H-1088 Budapest, Pollack Mihaly tér 3., Postanschrift:Levelezési cim: H-1464 Budapest, Pf. 1422, Tel: +36 1 2663101, +36 30 525 50 43, Fax: +36 1 266 3099, http://www.andrassyuni.hu
Eine medizinische Universität ist die
- Semmelweis Universität, H-1085 Budapest, VIII. Üllői út 26., Telefon:+36 1 459 1500, http://www.sote.hu/deutsch/
Deutschsprachige Fakultäten für Bauwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und für Verkehrswesen sowie weitere in Englisch und Französisch bietet die
- Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest, Mûegyetem rkp. 3-9., H-1111 Budapest, Pf. 91, H-1521 Hungary, Tel: +36 1 463 1111, Fax: +36 1 463 1110, http://www.tanok.bme.hu/germ/index.ssi
Arbeiten
Sicherheit
generell gehört Budapest zu den sichersten Staedten Europas (und der Welt). Überfaelle sind selten, Schlaegereien ebenso. Passieren kann, das man von Trickbetrügern, Geldwechslern, Taxifahrern der kleinen Privatgesellschaften über's Ohr gehauen wird. Ernstlich ist man jedoch nie gefaehrdet.
VORSICHT KELETI PU. (Ostbahnhof)
Direkt gegenüber der Gleise gibt es einige Wechselstuben, die falsche Wechselkurse anzeigen, nur damit Schwarzwechsler vor diesem Laden mit ihren ebenfalls falschen Kursen ein gutes Geschäft machen.
Gesund bleiben
Klarkommen
Kommunizieren
Viele insbesondere junge Budapester sprechen englisch. Aber auch Deutsch ist weitverbreitet, französisch dagegen kaum.
Wichtig: Ungarisch ist bekanntlich eine "Sprache für sich", sie ist mit keiner anderen europäischen Sprache nah verwandt, es bestehen nur entfernte Verwandschaften mit Estnisch und Finnisch. Auch dem sprachgeschickten Reisenden wird es daher schwerfallen, sich ohne einheimische Hilfe zu orientieren. Es hilft ungemein, sich zuvor mit einem Grundwortschatz von 10-15 Redewendungen auszustatten und sich mit den grundlegenden Ausspracheregeln der ungarischen Sprache vertraut zu machen.
Siehe dazu auch den Sprachführer Ungarisch.
Weiter geht's
Auf einer Strecke von rund 60 km donauaufwärts finden sich:
- Esztergom - Ursprüngliche ungarische Hauptstadt mit gigantischer Basilika
- Szentendre - Ehemaliges Künstlerdörfchen mit Freilichtmuseum
- Visegrád - Donauknie mit mittelalterlicher Burg
Weitere sehenswerte Ziele in unmittelbarer Umgebung:
- Martonvásár - Zeitweise Wohnort Beethovens, bis heute Zentrum für seine Musik
- Gödöllő - Imposantes Barockschloss, zeitweise Sitz der Kaiserin "Sissi".
- Százhalombatta - Umfangreiches Gräberfeld der eisenzeitlichen Hallstattkultur
Weblinks
- meines Erachtens die beste Website zu Budapest: http://www.budapest.travel