Chile Travel Guide

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Chile ist ein Land in Südamerika. Es erstreckt sich entlang der Pazifikküste in Nord-Süd-Richtung. Angrenzende Länder sind Peru, Bolivien und Argentinien.

Flagge
Flagge von Chile
Kurzdaten
HauptstadtSantiago de Chile
Staatsform Republik
Währung Chilenischer Peso (CLP)
Fläche 757.000 km²
Bevölkerung 15,8 Mio
Amtssprache Spanisch
Religion Römisch katholisch 89%, Protestantisch 11%, Jüdisch zu vernachlässigen
Telefonvorwahl +56
Internet TLD .cl
Zeitzone MEZ+4

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Karte von Chile

Chile wird administrativ in 13 Regionen eingeteilt. Diese sind von Norden nach Süden durchnummeriert. Die Region Metropolitana mit Santiago als Hauptstadt, zwischen der 5.und 6. Region gelegen, ist die nicht nummerierte 13. Region.

Allgemeiner kann man Chile in die folgenden Landschaften einteilen:

  • der große Norden - die großen Wüstengebiete im Norden (Altiplano, Atacama)
  • der kleine Norden - die Halbwüstengebiete von Los Vilos bis etwa zum Rio Copiapó
  • Zentralchile mit mediterranem Klima - Die Hauptstadtregion sowie die Regionen nördlich und südlich davon
  • der kleine Süden - die Seenregion, die kalten Regenwaldgebiete um Puerto Montt, die Inselgruppe Chiloé
  • der große Süden - etwa ab Puerto Aisen bis Feuerland

Eine weitere Gliederung ergibt sich durch die Anden, die Chile von Norden bis Süden komplett durchziehen. Diese gliedern sich in eine Küstenkordilliere, das große Längstal und die östliche Kordilliere. Das große Längstal senkt sich kontinuierlich ab und verschwindet südlich von Puerto Montt komplett im Meer, während die Küstenkordilliere die Inselketten und Fjorde vor der Küste bildet.

Städte

Weitere Ziele

Im Norden:

  • Chuquicamata Die größte offene Kupfermine der Welt, das größte von Menschen gegrabene Loch dieser Welt.
  • Sand Pedro de Atacama Ein Touristik-Zentrum mitten in der Atacama Wüste. Die Landschaft der Umgebung ist atemberaubend. Nur ein paar der möglichen Ausflüge: Ritte durch Mondlandschaften, das Besteigen von Sanddünen, die Geysire von El Tatio, Schweben im gesättigten Wasser von Salzlagunen.
  • Das VLT - Very Large Telescope in Paranal - ist das weltgrößte optische Teleskop. Führungen sind nur nach Voranmeldung mit zum Teil erheblichen Wartezeiten möglich. Betreiber ist das ESO - European Space Observatory.

Im Süden:

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Der große internationale Flughafen von Santiago Arturo Merino Benítez (AMB, Flughafenkürzel=SCL) wird eigentlich von fast allen großen Fluggesellschaften und Kooperationen derselben mehrmals täglich angeflogen. Am sinnvollsten ist der Hinflug mit einer Linie der "Oneworld"-Alliance (z.B. LAN Chile, Iberia). Da bei Inlandsflügen mit LAN Chile manchmal beim Übergepäck ein Auge zugedrückt wird, lohnt sich auch ein eventueller Mehrpreis dafür.

Empfehlenswert sind Flüge aus Deutschland über Madrid, Rio oder Buenos Aires (ca. 18h). Flüge über die USA z.B. mit United Airlines oder Delta Air dauern hingegen sehr lange (ca. 30h), haben aber den Vorteil, dass man dabei mehr doppelt soviel Gepäck mitnehmen darf (2 Gepäckstücke zu je 23 Kilogramm plus Handgepäck).

Transport im Land

Flugzeug

Neben LAN Chile gibt es noch Aerolineas del Sur und Sky-Airline, die Inlandsverbindungen anbieten. Normalerweise sind sie etwas günstiger als Lan aber man sollte trotzdem immer alle drei Fluggesellschaften miteinander vergleichen. Billigangebote für z.B. 1€ gibt es aber nie. Es gilt jedoch je Früher man bucht, desto günstiger fliegt man (von Last-Minute Angeboten abgesehen).

Bahn

Die Züge verkehren vor allem auf der Hauptstrecke von Santiago in Richtung Süden bis Temuco. Seit Anfang Janaur ist auch das letzte Teilstück der Bahntrasse von Temuco nach Puerto Montt, das bei den Erdbeben in den 60er Jahren schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder hergerichtet. Momentan wird auch Valdivia wieder an das Bahnnetz angeschlossen werden.

In den Ballungszentren von Santiago de Chile, Valparaíso/Viña del Mar und Concepción/Talcahuano verkehren moderne Vorortzüge.

Im Norden gibt es lediglich noch einen Passagierdienst von Calama nach Uyuni in Bolivien, der von der bolivianischen Empresa Ferroviaria Andina SA bedient wird, aber zur Zeit eingestellt ist.

Ins Colchagua-Tal fährt am Wochenende der Tren del Vino, eine recht touristische Museumsbahn, von San Fernando nach Santa Cruz.

Bus

Das Bussystem in Chile ist ziemlich perfekt ausgebaut. Es gibt viele große Busgesellschaften, die ständig von den städtischen Busterminals (oft sehr zentral) fast jeden Winkel des Landes erreichen, zumindest in Zentralchile. Im Süden wird es damit etwas enger, manchmal fahren nur 2 Busse pro Woche zu überregionalen Zielen (z.B. Osorno-Coihaique).

Es gibt unterschiedliche Klassen (von Premium bis Classico), die normalerweise deutlich besser sind als europäische Busse. In der obersten Klasse hat man z.B. eine 1,80 lange Liegefläche für sich. Die Hauptbusunternehmen sind Turbus (www.turbus.com) und Pullman (www.pullman.cl). Turbus ist meistens etwas teurer aber dafür bieten die Busse auch mehr Platz.

Wenn man längere Strecken zurück legen möchte empfielt sich ein Nachtbus. Man schläft abends ein und ist morgens da. Alles was südlicher als Puerto Montt liegt, wird von den großen Busunternehmen nicht mehr angefahren.

Aus allen Nachbarländern verkehren regelmäßige Busverbindungen nach Chile.

Auto

Die Chilenen fahren recht zivilisiert, und außerhalb von Santiago de Chile ist der Verkehr auch recht dünn. Die Verkehrsregeln- und Zeichen entsprechen denen in Europa. Besonders auf der von La Serena bis Puerto Montt mittlerweile durchgehend als Autobahn (mautpflichtig) ausgebauten Panamericana / Ruta 5 kommt man recht schnell voran. Das Tempolimit beträgt 120 km/h. Auch sonst sind viele Hauptstraßen asphaltiert und gut ausgebaut. Langamer kommt man auf den Schotterstraßen ("Rípio") voran, ohne Geländewagen hält sich das Fahrvergnügen auf diesen Straßen doch sehr in Grenzen. Einen guten Überblick über den aktuellen Ausbaustand erhält man auf der Website von Turistel unter "Mapas Ruteros". Überhaupt bietet der Verlag Turiscom sehr gutes Kartenmaterial und Reiseführer an, das aber leider nur in Chile erhältlich ist.

Eine echte Pionierstraße ist die Carretera Austral, die irgendwann einmal die Provinz Magallanes mit dem Rest Chiles verbinden soll. Dazwischen liegen allerdings das patagonische Inlandeis, jede Menge Fjorde und Bergrücken. Bis es also vielleicht irgendwann soweit ist, müssen alle Straßentransporte in den Süden den Weg durch Argentinien nehmen.

Tankstellen ("Servicentros") sind an und für sich ausreichend vorhanden, allerdings gilt das nicht für besonders entlegene Gebiete wie den Norden oder die Carretera Austral. Hier sollte man alle Gelegenheiten zum Tanken nutzen! Wichtigste Ketten sind Copec, Esso, Shell und Repsol/YPF.

Mietwagen: Neben den international bekannten Anbietern wie Avis, Hertz, Budget und Alamo gibt es jede Menge lokale Firmen, die meistens (aber nicht immer) ebenso zuverlässig sind. Mitglieder des ADAC erhalten bei der Autvermietung des Automovíl Club de Chile einen Rabatt.

Schiff

Fähren: Eine wichtige Rolle im Süden Chiles spielen die Fähren, die zahlreiche Fjorde vor allem südlich von Puerto Montt sowie zwischen der Insel Chiloé und dem Festland anlaufen. Auch die einzelnen Teilstücke der Carretera Austral werden von den Fähren zusammengehalten. Ein Klassiker unter Rucksacktouristen ist die mehrtägige Reise mit der Puerto Edén durch die chilenischen Fjorde von Puerto Montt nach Puerto Natales.

Auch nach Feuerland gibt es mehrere Fährverbindungen, unter anderem von Punta Arenas nach und über die Meerenge Primera Angostura in der Magellanstrasse.

Kreuzfahrtschiffe: Immer mehr Kreuzfahrtschiffe aller Größen tummeln sich in chilenischen Gewässern. Nicht zuletzt weil Kreuzfahrt-Touristen als besonders lukrative Gruppe gelten wird auch die Infrastruktur ausgebaut. Um großen Kreuzfahrtschiffen die Zufahrt nach Puerto Natales zu ermöglichen und damit den Nationalpark Torres del Paine für Kreuzfahrt-Touristen zu erschließen, soll sogar die Meerenge von Paso Kirke breiter gesprengt werden. Besonders beliebt sind Expeditions-Kreuzfahrten mit Abstecher in die Antarktis. Allerdings muß man dafür recht tief in die Tasche greifen.

Osterinsel und Isla Robinson Crusoe: Zu diesen beiden Inseln existiert keine regelmäßige kommerzielle Schiffsverbindung. Theoretisch gibt es zwar die Möglichkeit mit einem Versorgungsschiff der chilenischen Marine auf die Inseln zu Reisen, aber auch nur wenn die Reise nachweislich dem Gemeinwohl dient (was auch immer damit gemeint ist). Und selbst dann haben Inselbewohner jederzeit Vorrang vor Touristen, so daß die Wahrscheinlichkeit daß man tatsächlich mitkommt wohl ziemlich klein ist.

Sprache

Die Verkehrssprache ist spanisch. Allerdings werden in Chile oft Silben und Endungen "verschluckt", also nicht oder nicht deutlich gesprochen. Zudem gibt es viele Ausdrücke (Modismen), die nur in Chile benutzt werden. Die Verständigung ist von daher nicht sehr einfach für Menschen, die in der spanischen Sprache nicht sicher genug sind.

Daneben gibt es noch Sprachen der indigenen Minderheiten wie der Mapuche, die allerdings bei Reisen durchs Land nicht von Bedeutung sind, da auch diese Minderheiten Spanisch sprechen.

Ein Großteil der Bevölkerung besitzt nur sehr geringe Kenntnisse der englischen Sprache.

Es gibt aber verhältnismäßig viele Chilenen, insbesondere in der Mittel- und Oberschicht, die deutsch sprechen, da ihre Vorfahren aus (meistens vor mehreren Generationen) aus Deutschland gekommen sind und/oder weil sie auf einer der zahlreichen "Deutschen Schulen" Deutsch gelernt haben.

Kaufen

In Chile existieren neben dem Chilenischen Peso (CLP) noch andere Verrechnungseinheiten, in denen bisweilen Kredite, Versicherungs- und Mietverträge, aber auch andere finanzielle Transaktionen abgeschlossen werden. Eine davon ist die sogenannte UF (UF = Unidad de fomento), die andere, die sich ausschließlich nach dem Verbraucherpreisindex (IPC = Indice de Precios al Consumidor) richtet und deren Wert monatlich festgelegt wird, ist die UTM (Unidad Tributario Mensual)

Küche

Bis vor wenigen Jahren sahen die Speisekarten in chilenischen Restaurants sehr eintönig aus. Es gab Rindfleisch (Lomo), Hähnchen (Pollo) oder Fisch (Pescado). Alles meist ohne Soße und aus der Pfanne oder dem Ofen. Als Beilagen standen meist nur Reis, Pommes Frites, einfacher Salat oder Kartoffelpuree zur Auswahl. In den besseren Restaurants, insbesondere am Meer, gab es zusätzlich noch Meeresfrüchte als Vorspeise.

Seit etwa dem Jahr 2000 vollzieht sich aber in der chilenischen Küche ein grundlegender Wandel. Immer mehr junge Köche entdecken den Reichtum des Landes an verschiedenen Zutaten, vor allem die unglaubliche Vielfalt an Fischarten und anderen Meerestieren, an Früchten und Gemüsearten. Sie beginnen, mit den Zutaten sehr stilvoll zu experimentieren und entwickeln aus typischen chilenischen Zutaten sehr leckere und einfallsreiche Kreationen. Leichte Anleihen aus der europäischen Küche, insbesondere der italienischen und französischen, sind zwar zu erkennen, aber es wird keineswegs kopiert. So gut wie immer bleibt die typisch "chilenische Note" erhalten. Besonders die Hauptstadt Santiago befindet sich in einer spannenden kulinarischen Phase, aber auch in der Provinz ist der Trend weg vom früher allgegenwärtigen "Lomo con arroz" (Rindfleisch mit Reis) deutlich zu spüren.

Abgerundet wird dieser positive Trend dadurch, dass auch wirklich traditionelle chilenische Gerichte, die früher nur selten in Restaurants zu finden waren, sondern nur zu festlichen Anlässen im privaten Kreis auf den Tisch kamen, den Weg in die Restaurants gefunden haben. Die Zubereitung ist oft sehr aufwändig, so dass es inzwischen einige Restaurants gibt, die sich aussschließlich der traditionellen chilenischen Küche verschrieben haben.

Zu den traditionellen Gerichten gehört an erster Stelle die "Empanada", eine Teigtasche, die entweder mit Käse gefüllt und frittiert ist, oder mit einer Füllung aus Fleisch, Zwiebeln, Ei und Olive aus dem Ofen kommt. Manchmal sind auch Empanadas mit Meeresfrüchten zu finden. Empanadas werden meist als Vorspeise serviert. Weitere traditionelle Gerichte sind z.B.: Conejo Escabechado (geschmortes Kanninchen), Carne Asado (gegrilltes Rindfleisch) oder Pastel de Choclo (Maisauflauf mit Fleischfüllung). Immer wiederkehrende typische Zutaten sind z.B.: Palta (Avocado), Cilantro (Korianderkraut), Zapallo (eine Kürbisart), Alcachofas (Artischocken), Apio (Stangensellerie), Aji (eine Paste aus Chili und Knoblauch), Pebre (eine Soße aus Zitronensaft, Öl, Tomate, Zwiebeln, Petersilie, grüner Chili und Korianderkraut), Congrio (eine Fischart), Centolla (Königskrabbe), Machas (eine Muschelart), Jaibas (eine Krebsart), Locos (eine Meeresschnecke), Erizos (Seeigel).

Ausgehen

Schlafen

Lernen

Arbeiten

Die Arbeitszeiten betragen in einigen Firmen 10 Stunden und mehr pro Tag. Besser organisierte Firmen geben eine Arbeitszeit von 8 Stunden vor. Jedoch gibt es viele Teilzeitarbeiten.

Lehrer beispielsweise in Sprachschulen werden gewoehnlich pro Stunde bezahlt.

Der Lohn in Chile ist sehr unterschiedlich. Er betraegt von etwa 15 Euros pro TAG bis zu 30 Euros pro Stunde (240 pro Tag)

Der Urlaub richtet sich nach der Länge der Betriebszugehörigkeit und liegt bei ca. 15 Tagen pro Jahr.

Feiertage

Chile ist wie das gesamte Südamerika stark christlich geprägt. Daher entstammen viele gesetzliche Feiertage dem Christentum.

Termin Name Bedeutung
01. 01 Neujahrstag
25. 03 Karfreitag
01. 05 Tag der Arbeit
21. 05 Seeschlacht bei Iquique Seeschlacht 1879 während des Salpeterkriegs mit Bolivien, in der Arturo Pratt (chilenischer Nationalheld) ums Leben kam.
29. 06 Peter und Paul
15. 08 Mariae Himmelfahrt
18 .09. Unabhängigkeitstag Am 18.09.1810 erklärete eine Junta die Unabhängigkeit Chiles von Spanien
19 .09. Tag des Heeres Militärparade in Santiago
12. 10. Ibero-Amerika-Tag Tag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus
01. 11. Allerheiligen
08. 12. Mariae Empfaengnis
25. 12. Weihnachtsfeiertag

Sicherheit

Chile ist das sicherste Land Südamerikas. Man kann auch allein problemlos durch das Land reisen.

Gesund bleiben

In Chile sind normalerweise keine unvorhersehbaren und ernsthaften Gesundheitsgefahren zu erwarten. Möglicherweise wird man Opfer der "Chilenitis", der lokale Variante von "Montezumas Rache".

Bei Reisen in den Norden wird wegen der Gefahr der Chagas-Erkrankung (Übertragung durch nachtaktive Wanzen) vor Übernachtungen in einfachsten Unterkünften wie z.B. Lehmhütten gewarnt. Insbesondere bei Reise von der Küste in die Anden sollte dort auch auf ausreichende Akklimatisierung (Höhenkrankheit!) geachtet werden.

Im Süden besteht ein gewisses Risiko der Infektion mit dem Hanta-Virus (Übertragung durch Ratten), insbesondere in den Regionen VI, VII und VIII. Außerdem macht sich, besonders in der südlichsten Region Magallanes das Ozonloch über der Antarktis bemerkbar - trotz der meist kühlen Temperaturen ist Sonnenschutz zu empfehlen.

Ärztliche Versorgung: Im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern ist das chilenische Gesundheitssystem recht gut ausgebaut - allerdings sind die privaten Kliniken meist die besseren (wenn auch teureren) Einrichtungen. Auf jeden Fall notwendig ist daher der Abschluß einer Auslands- krankenversicherung. Auf dem Land gibt es einfache Krankenhäuser und Gesundheitsstationen, komplizierte Fälle müssen in die größeren Städte ausgeflogen werden.

Eines der angesehensten und modernsten Krankenhäuser in Chile ist die Clinica Alemana in Santiago, die bereits 1918 von der deutschen Gemeinde gegründet wurde. Weitere "deutsche Kliniken" finden sich vor allem im Süden des Landes, so in Concepción, Temuco, Valdivia, Osorno und Puerto Varas.

Apotheken: Bei kleineren Beschwerden ist die Apotheke die erste Anlaufstelle. Zumindest in den größeren Städten ist es kein Problem eine Apotheke zu finden, es gibt sie praktisch an jeder Ecke und meist zu einer der großen Ketten (z.B. Farmacias Ahumada, Cruz Verde oder Salco Brand) zugehörig. Dort gibt es neben Arzneimitteln auch Drogerieartikel und oftmals auch Geldautomaten.

Impfungen: Bei Einreise aus Europa sind derzeit keine Impfungen zwingend vorgeschrieben; allerdings sind für Chile unbedingt folgende Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie sowie Hepatitis A angeraten. Dazu sind bei Individual- und Abenteuerreisenden auch Impfungen gegen Typhus und Hepatitis B zu empfehlen. Aktuelle Imformationen erhält man im nächsten Tropeninstitut oder um Web unter [1]


Klima

Chile hat sehr unterschiedliche Klimazonen.

Im Norden von Chile beispielsweisse gibt es keinen Winter, die Temperaturen entlang der noerdlichen Kueste betragen das ganze Jahr hindurch zwischen 15 und 29 mit vorwiegend Sonnenscheintagen.

Im Mittelteil Chile's sind die Temperaturen aehnlich, jedoch gibt es in den Wintermonaten (Juni bis September) fast taeglich kuehle Nebel die abends vom Meer hereinziehen und bis in die Morgenstunden bleiben. Diese Nebel bewirken einen Temperatursturz von bis zu etwa 5 Grad Celsius in der Nacht.

Im Suedteil Chile's ist es ueberwiegend kuehl das ganze Jahr hindurch. Es gibt viele Regentage und auch im Sommer muss geheizt werden.

Der Nord und Mittelteil von Chile ist vorwiegend trocken und daher gibt es hier die besten Observatorien der Welt. Es gibt hier die trockenste Wueste der Welt (Atacama Wueste).

Im Januar 2006 wurde entschieden dass hier das groesste Observatorium der Welt gebaut werden soll, in der Naehe von La Serena, im Mittelteil von Chile. Es soll im Jahre 2013 fertiggestellt werden.

Respekt

Kommunizieren

70% aller chilenischen Unternehmen besitzen einen Internetanschluss.

Weblinks


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