Dresden Travel Guide

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Dresden ist die Landeshauptstadt und nach Leipzig die zweitgrößte Stadt Sachsens.

Dresdner Frauenkirche
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Dresdner Frauenkirche

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

Dresden gliedert sich in 10 Ortsamtsbereiche:

  1. Altstadt: Innere Altstadt, Friedrichstadt, Johannstadt, Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt
  2. Neustadt: Albertstadt, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, Leipziger Vorstadt und Radeberger Vorstadt
  3. Pieschen: Pieschen, Trachenberge, Mickten, Kaditz, Trachau und Übigau
  4. Klotzsche: Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf
  5. Loschwitz: Loschwitz, Weißer Hirsch, Rochwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Söbrigen, Oberpoyritz, Bühlau, Pillnitz und die Dresdner Heide
  6. Blasewitz: Blasewitz, Striesen, Tolkewitz, Gruna, Dobritz und Seidnitz
  7. Leuben: Leuben, Laubegast, Alttolkewitz, Kleinzschachwitz, Zschieren, Meußlitz, Großzschachwitz, Sporbitz und für Teile von Niedersedlitz und Dobritz
  8. Prohlis: Großluga, Kleinluga, Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna und Teile von Mockritz
  9. Plauen: Plauen, Südvorstadt, Coschütz, Gittersee, Kaitz, Kleinpestitz, Mockritz, Gostritz, Räcknitz und Zschertnitz
  10. Cotta: Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Cotta, Omsewitz-Burgstädtel, Leutewitz, Gorbitz, Wölfnitz, Löbtau, Naußlitz, Roßthal-Neunimptsch, Dölzschen

Hintergrund

Wappen Karte
Wappen von Dresden Karte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Funktion: Hauptstadt
Fläche: 328,30 km²
Einwohner: 488.605 (30. April 2005)
Bevölkerungsdichte: 1.488 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 3,1%
Höhe: 113 m ü. NN (Altmarkt)
Postleitzahlen: 01001-01462
(alte PLZ: 8010-8090)
Vorwahlen: 0351
Kfz-Kennzeichen: DD
Offizielle Website: www.dresden.de
Politik
Oberbürgermeister: Ingolf Roßberg

Dresden wurde als Stadt erstmal im Jahre 1206 in einer Urkunde Dietrich des Bedrängten erwähnt, in der es um einen Grenzstreit zwischen dem Burggrafen Heinrich II. von Dohna und dem Hochstift Meißen geht. Man kann jedoch annehmen, dass der Platz schon länger von Slawen besiedelt war, aus deren Sprache sich auch das Wort Drježdźany, nach dem altsorbischen ’’Drežďany’’ für Sumpf- oder Auwaldbewohner, ableitet.

Das Hochmittelalter war auch für die junge Stadt an der Elbe eine Zeit der Blüte und so wird Dresden im Jahre 1216 in einer Urkunde des Marktgrafen von Meißen, zu dessen Besitzungen es damals gehörte, erstmal als "civitas" also "Stadt" bezeichnet.

Die große europäische Pest der Jahre 1349 und 1350 warf die Entwicklung aber genauso zurück wie die Belagerung und teilweise Zerstörung durch die Hussiten. Einen wichtigen Wendepunkt markiert das Jahr 1485, in dem die Wettiner Dresden zu ihrem ständigen Hauptsitz machten, was auch bis 1918 so blieb. Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. 1694 trat Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit Augusts des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wider, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges.

Auch der technologische Fortschritt hielt bald Einzug, etwa in Form der ersten Ferneisenbahnverbindung in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig. Bestimmend während der industriellen Revolution waren jedoch nie die schweren Industriezweige, sondern die Opto-, Elektro- und feinmechanische Industrie, was übrigens bis heute gilt.

Ein Großteil der klassischen und barocken Bebauung des Stadtkerns fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. In dem Feuersturm kamen zwischen 20.000 und 40.000 Menschen ums Leben und fast die gesamte Altstadt wurde zerstört. Während der Zeit des kalten Krieges legte die DDR-Führung wenig Wert auf die Wiederherstellung der historischen Bausubstanz. Stattdessen wurden schnell und möglichst preiswert Wohnungen und breite Strassen im bekannten sozialistischen Stil zwischen die Reste gebaut. Weil die Dresdner jedoch ihre Stadt lieben, konnten sie nach jahrelangem Druck die vollständige Restaurierung wichtiger Gebäude wie der Semperoper durchsetzen, die 1987 fertiggestellt wurde. 1989/1990 war Dresden ein Zentrum des gewaltlosen Umsturzes in der DDR. Das Jahr markiert auch den Startpunkt für ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm, das Dresden heute nach über 15 Jahren wieder zu einer der schönsten Großstädte Europas gemacht hat. Den architektonischen und auch emotionalen Höhepunkt des Aufbaus markiert sicher die wiedererstandene Frauenkirche im Herzen der Stadt.

Anreise

Flugzeug

Dresden Klotzsche ist ein internationaler Flughafen mit zur Zeit etwa 1,8 Millionen Passagieren im Jahr, von denen die meisten jedoch auf Charterflieger in der Urlaubszeit entfallen. Der Flughafen befindet sich etwa 9 km nördlich der Stadt und kann gut mit dem PKW, Bus, Straßen- oder der S-Bahn erreicht werden. Direkt unterhalb des Terminals befindet sich ein kleiner Bahnhof, von dem die S-Bahn aller 20min ins Stadtzentrum verkehrt. Der Fahrpreis entspricht einem normalen 1h-Ticket und beträgt im Moment 1,70€ pro Person. Am Automaten können aber auch gleich die eventuell günstigeren Tageskarten erworben werden. Eine Tarifübersicht gibt die Seite der Dresdner Verkehrsbetriebe

Bahn

Der Dresdner Hauptbahnhof ist als klassischer Kopfbahnhof konzipiert. Anschlüsse gehen insbesondere nach Berlin, Hamburg, Aarhus Budapest, Bratislava, Wien und Prag. Im Moment finden umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen statt, um die Flutschäden von 2002 auszubessern. Außerdem wird ein neues, von Sir Norman Foster konstruiertes Dach errichtet. Reisende sollte sich unter Bahn.de genau informieren, ob Züge eventuell von anderen Bahnhöfen abfahren.

Der Bahnhof Dresden Neustadt ist der kleinere der beiden Fernbahnhöfe. Von hier fahren insbesondere Züge nach Frankfurt (Main) und Görlitz/Breslau.

Bus

Auto

Dresden erreicht man aus Westen oder Süden kommend über die Autobahn A4. Aus Norden kommend mündet die A13 (Berlin/Cottbus) am Dresdner Dreieck in die A4. Die Elbbrücke der Autobahn ist seit einiger Zeit vollständig dreispurig ausgebaut, sodass dieses alte Nadelöhr heute kein Problem mehr darstellt. Die A17 nach Prag ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt (September 2005) bis Pirna freigegeben.

Schiff

Mobilität

Besonders das historische Stadtzentrum kann man bequem und am einfachsten zu Fuß erkunden. Für einen Spaziergang an den wichtigsten Gebäuden entlang muss man nicht viel mehr als eine oder zwei Stunden einplanen.

Dresden verfügt über ein exzellentes und sehr zuverlässiges Nahverkehrssystem, das vom DVB betreut wird. Die Strassenbahnen und Busse verkehren (in längeren Intervallen) auch nachts und verbinden alle wichtigen und touristisch interessanten Punkte der Stadt. Empfehlenswert ist eine Familien- oder Tageskarte, die auch auf den (gelben) Fähren etwa am Schloss Pillnitz akzeptiert wird. Von mehreren Punkten im Stadtzentrum aus starten praktisch den ganzen Tag lang die üblichen Stadtrundfahrten. Einige bieten dabei eine HopOn-HopOff-Karte an, mit der man an allen Stationen der wie ein Linienbus verkehrenden Rundfahrt beliebig oft ein- und aussteigen kann.

Auto: Dresden ist eine Stadt mit gut einer halben Million Einwohnern. Auch wenn es keine echten Engpässe oder stundenlangen Staus mehr gibt, sollte man die City oder die Ausfallstrassen zur Hauptverkehrszeit meiden. Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, aber man wird immer dafür zahlen müssen. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken zwischen einem und zwei Euro.

Fahrrad: Der Drahtesel erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist gerade in der warmen Jahreszeit eine gute Alternative zu Bus und Bahn. Es können jedoch nur Stecken durch die Stadt mit ausgebauten Radwegen empfohlen werden, die bei Umbauten inzwischen stets mitgeplant werden. Nebenstraßen sind oft mit Kopfsteinpflastern und Schlaglöchern recht ungünstig für Radfahrer. Besonders empfehlenswert ist der Elberadweg, der nur nichtmotorisierten Besuchern offen steht. Fahrräder kann man an zahlreichen Punkten mieten.

Sehenswürdigkeiten

Schon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Alle Museen und Kunstsammlungen sind unter dem Dach der Staatlichen Kunstsammlungen zusammengefasst. Für Touristen gibt es eine Dresden Card, die z.B. für 48 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie Eintritt in die meisten Museen beinhaltet (ab 19 Euro).

Kirchen / Gotteshäuser

Ein Muss in Dresden ist natürlich die wiederaufgebaute Frauenkirche. Besonders an den Wochenenden und in der Weihnachtszeit ist hier wegen der großen Popularität mit einem großen Besucheransturm zu rechnen.

  • Die katholische Hofkirche, auch Kathedrale genannt.
  • Die Kreuzkirche, Heimstatt des Kreuzchors.
  • Die Dresdner Synagoge am Hasenberg. Obwohl es viele nicht gerade als schön empfinden, bekam der Architekt im Jahr 2001 den Preis für das beste europäische neue Bauwerk.

Schlösser und Parks

Das Schloss
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Das Schloss

Sachsen ist nie eine Großmacht wie etwa Österreich oder Preußen gewesen. Vielleicht gerade deshalb demonstrierten die Wettiner und ihre Nachfahren, die Dresden im Jahr 1485 zu ihrem Hauptsitz machten, Reichtum, Kultur und Macht durch die Anlage oder den Ausbau wunderschöner, noch heute erhaltener Schlösser und Parks. Dazu gehören:

  • Schloss Pillnitz Im Südosten, etwas außerhalb der Stadt, liegt dieses Lustschloss direkt an der Elbe. Die Flutschäden sind mittlerweile komplett beseitigt und so kündet nun nur noch eine Plakette an der Flussterrasse von der Katastrophe. Ein Ausflug lohnt besonders wegen des einzigartigen botanischen Gartens mit vielen seltenen Bäumen. Besonders viele Besucher kommen jedes Jahr im April zur Blüte der riesigen Kamelie.
  • Der grosse Garten gehört zu den schönsten und größten Stadtparks in Deutschland. Radfahrer und Skater nutzen gern die mehrere Kilometer langen Wege, während Kinder sich über eine Fahrt mit der Parkeisenbahn (Spurweite 15 Zoll) oder einen Besuch des Zoos freuen. Schräg gegenüber des Haupteinganges gastiert noch bis 2007 das Seelife Aquarium.

Das Residenzschloss beherbergt das berühmte Grüne Gewölbe, die Pretiosensammlung August des Starken und seiner Nachfolger. Die ausgestellten Schmuckstücke gehören zu den größten und wichtigsten Sammlungen barocker Kunst weltweit. Ein Kuriosum dort ist ein Kirschkern, in den Dutzende von Gesichtern eingraviert wurden, die man unter einer Lupe betrachten kann. Unbedingt anschauen! Weitere Sammlungen und Ausstellungen:

  • Kupferstich-Kabinett
  • Münzkabinett
  • Kunstbibliothek
  • Hausmannsturm

Bauwerke

Semperoper und Opernplatz
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Semperoper und Opernplatz
  • Semperoper In dem von Gottfried Semper errichteten Bau kann man an einer einstündigen Hinter-den-Kulissen-Tour (Erwachsene 6 €, Ermäßigte 3 €) teilnehmen. Karten für beliebte Vorstellungen muss man jedoch schon Monate im Voraus bestellen.
  • Der Dresdner Zwinger ist ein echtes barockes Kleinod und in seiner Art weltweit einzigartig. Der Begriff Zwinger stammt ursprünglich aus dem Mittelalter und bezeichnete einen Teil einer Burg. In diesem Fall ist er ein Hinweis auf die Lage des Gebäudes, das sich ursprünglich außerhalb der Ringmauer um die Stadt befand. Doch schon zu Zeiten Augusts des Starken hatte der Zwinger keineswegs die Funktion einer Befestigungsanlage. Der Zwingerhof war Garten und Orangerie – eine Stätte für höfische Festivitäten, und seine Gebäude beherbergten schon damals die kurfürstlichen Kunstsammlungen und die Bibliothek. In ihm sind heute mehrere Sammlungen untergebracht:
    • Gemäldegalerie Alte Meister: hier kann man auch Raphaels Sixtinische Madonna mit den beiden berühmten, etwas skeptisch drein blickenden Engeln sehen.
    • Rüstkammer: hier gibt es einige Besonderheiten zu sehen, so z.B. ein Schwert aus dem Schwert des Schwertfischs oder Kriegshämmer mit eingebauter Büchse. Fotografieren ist hier leider nicht erlaubt.
    • Mathematisch-Physikalischer Salon: Ein Highlight ist ein Hohlspiegel, der Temperaturen von 1500°C erzeugen und Metall schmelzen kann.

Denkmäler

Auf der Neustädter Seite steht das berühmte Standbild "Der goldene Reiter". Am einfachsten erreicht man es bei einem Spaziergang über die Augustusbrücke, direkt von der Hofkirche und dem Platz vor der Semperoper aus. Kunst- und Kulturinteressierte finden gleich schräg gegenüber des Reiters das Japanische Palais, in dem sich heute das Völkerkundemuseum befindet.

Straßen und Plätze

Brühlsche Terrasse
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Brühlsche Terrasse
  • Brühlsche Terrasse Die nach dem sächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl (1700-1763) benannte und später als Balkon Europas bezeichnete Terrasse war einst ein Teil der Festungsanlage Dresden und hier die nördliche Begrenzung. Heute als touristische Flaniermeile von Hunderttausenden Touristen genutzt erstreckt sie sich ca. 20 m über der Elbe ein paar hundert Meter entlang des Flusses und führt an den wichtigsten historischen Gebäuden vorbei (Sächsisches Ständehaus, Sekundogenitur, Hochschule für Bildende Künste, Jungfernbastei [Belvederehügel], Bärenzwinger, Hofgärtnerhaus, Albertinum).

Für Eisenbahnfreunde

Verschiedenes

Das Dresdner Elbtal gehört mit seinen drei in die Weinhänge integrierten Schlösser seit 24.06.2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Karl August Lingner hatte sich zielsicher das mittlere der Elbschlösser als Residenz ausgesucht. Er, den die geniale Vermarktung des Mundwassers Odol Anfang des 20. Jahrhunderts zum Millionär gemacht hatte, war gleichzeitig enthusiastischer Aufklärer der Bevölkerung in gesundheitlichen Belangen, wovon auch das Hygienemuseum in der Stadt zeugt.

Seit November 2000 lässt Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur den Phaeton mit eher mäßigem Erfolg produzieren. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch dieser Fabrik. Die etwa einstündige Führung ist kostenlos, muss aber (am besten ein paar Tage vorher) telefonisch angemeldet werden: 01805 / 89 62 68.

Die Dresdner mögen ihre Brücken, weil sie die Elbe lieben. Eine hat es ihnen dabei besonders angetan, das Blaue Wunder. Die blau gestrichene, aus Stahl konstruierte Hängebrücke war bei ihrer Fertigstellung im Jahre 1893 einzigartig, daher auch ihr Name, weil sie nur von Nieten zusammengehalten wird. Am besten kann man die Aussicht übrigens bei einem Kaffee auf dem Luisenhof, dem Balkon Dresdens, genießen. Man erreicht ihn mit der Standseilbahn vom Körnerplatz aus.

Aktivitäten

Feste/Festivals

  • um das zweite Wochenende im Mai findet das Internationale Dixielandfestival statt
  • drittes Juni-Wochenende: Bunte Republik Neustadt (BRN) - Stadtteilfest in der Äußeren Neustadt (Nachbarschafts-, Kunst- & Kulturfest)
  • viertes Juni-Wochenende: Elbhangfest - Heimat-, Kunst- und Kulturfest der ehemaligen rechtselbischen Elbhang- und Winzerdörfer Pillnitz, Niederpoyritz, Wachwitz, Rockau, Loschwitz
  • am dritten Wochenende im August findet das Dresdner Stadtfest statt
  • nach dem Totensonntag Ende November beginnt der Striezelmarkt, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands
  • ein besonderer Tipp zur Weihnachtsszeit ist der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt im historischen Schlosshof, den viele Dresdner dem kommerziellen Striezelmarkt auf Grund der weihnachtlicheren Atmosphäre vorziehen. An Werktagen ist der Eintritt frei, am Wochenende zahlt man 2,50 € pro Person.

Sächsische Dampfschifffahrt

Dresden ist die Heimat der ältesten und größten Dampfschiffflotte der Welt. Zur sogenannten "Weißen Flotte" gehören neben einigen modernen Schiffen auch klassische Schaufelraddampfer, die zwischen 75 und 125 Jahre alt sind. Besonders Tagestouristen nehmen gern das Angebot einer etwa zweistündigen Rundfahrt durch das Weltkulturerbe Dresdner Elbtal wahr. Die Tour startet direkt im Stadtzentrum an der Brühlschen Terrasse. Daneben gibt es aber auch einen regulären Linienbetrieb, der die Strecke zwischen Meißen und der Tschechischen Republik abdeckt. Weitere Infos über Touren, Rundfahrten und Preise findet man auf der Seite der Sächsischen Dampfschiffahrt.

Konzerte und Kino

Jedes Jahr zwischen Juni und August wird am nördlichen Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke, direkt gegenüber der historischen Altstadt ein OpenAir-Kino für rund 5000 Gäste aufgebaut. Bei den Filmnächten am Elbufer sind dann während des ganzen Sommers aktuelle und ältere Fime zu sehen. Daneben treten auf der Bühne Bands wie die Ärzte, REM oder Alanis Morissette auf. Karten gibts auf der Website im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Für Konzerte sollte man jedoch rechtzeitig buchen.

In Dresden gibt es neben den üblichen Multiplex-Kinos auch eine Reihe weniger bekannter Programmkinos:

  • Der Kristallpalast war bei seiner Eröffnung eines der umstrittensten neu erbauten Gebäude in der Innenstadt. Die Architektur aus nacktem Beton und schrägen Glasflächen fasziniert auch heute immer wieder Besucher. Das Kino selbst ist ein eher normales Multiplex-Haus. Wegen der Nähe zur Universität werden oft Filme in ihrer Originalversion gezeigt.
  • Das Cinemaxx am Schillerplatz bietet normalen Kinospaß ohne große Besonderheiten. Es liegt nur etwa 3 Minuten vom Blauen Wunder entfernt.
  • Das Kino im Kasten ist das Programmkino der TU-Dresden und bietet dementsprechend auch besondere Filme. Das Programm wechselt häufig, ein Besuch auf der Website ist deshalb immer lohnend.
  • Die Schauburg in der Neustadt ist eines der ältesten Kinos der Stadt und auch eines der bekanntesten. Um sich gegen die modernen Paläste behaupten zu können, finden sich hier im Programm aktuelle Filme und weniger bekannte. Etwas ganz besonderes ist der Sonntagsbrunch bei dem im Preis von 9,90€ ein reichhaltiges Frühstück mit anschließendem Film geboten wird.

Einkaufen

Wie in jeder größeren Stadt finden sich auch in Dresden zahlreiche Möglichkeiten Geld auszugeben. Die größte und teuerste Einkaufsmeile ist die Altmarktgalerie direkt im Stadtzentrum. Direkt an der Autobahnabfahrt Neustadt liegt unübersehbar der Elbepark, wo sich neben den üblichen Einkaufsmöglichkeiten auch eine IKEA-Filiale befindet. Ein besonderer Tipp ist die Dresdner Neustadt nördlich des barocken Stadtkerns. Man erreicht die Gegend mit dem öffentlichen Nahverkehr, indem man an der Haltestelle Albertplatz aussteigt und die Alaunstrasse hinaufschlendert. In dem sehr alternativ angehauchten Viertel findet sich eine hippe Mischung aus Punks und Juppis, Studenten und älteren gesetzten Herren. Die teils sehr kleinen Klamottenläden sind dort eine Mischung aus den allerneuesten Trends und dem allerletzten Zeug von vorgestern, eben etwas anders.

Küche

Günstig

Wie überall sonst auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, eine Bratwurst oder Asiamenü zu finden. Unter Kennern gelten die Dresdner Döner als die besten des Landes. Und die besten Döner der Stadt findet man in der Dresdner Neustadt. Bei Babos auf der Alaunstrasse, einem vollwertigen Restaurant, wird jeder Gast freundlich begrüßt und man zahlt etwa 3,50€ bis 4,50€ für einen wirklich sehr guten Döner oder Dürüm. Auch das Ararat ist empfehlenswert.

Mittel

In der mittleren Preislage ist die Anzahl der Restaurants kaum überschaubar. Für Touristen besonders interessant sind:

  • Sophienkeller Das Gewölberestaurant wurde nach der schweren Flut 2002 koplett saniert und präsentiert sich heute in neuer Pracht. Hier kann bei deftiger Küche ganz im Stil von August dem Starken geschmaust werden, wobei dieser sich gern mal unter das Volk mischt. Direkt gegenüber des Zwinger. Für ein Hauptgericht zahlt man etwa 12-15€. (Kenner verlangen nach dem Trichtertrinken.)
  • Pulverturm MIt einem ähnlichen Konzept und dergleichen Betreibergesellschaft ist auch der Pulverturm ein Publikumsmagnet. Von der Frauenkirche aus rechts Richtung Bärenzwinger (50m). Ein Hauptgericht kostet etwa 12-15€
  • Busmans Brazil Obwohl es sich in erster Linie als Bar versteht, kann man hier auch hervorragend essen und bekommt auch Ausgefallenes, wie etwa Haifisch. Unmittelbar neben dem Sophienkeller gegenüber des Zwingers. Ein Hauptgericht kostet 12-15€. (Die Cocktailkarte ist schier endlos.)

Gehoben

  • Kempinski im Taschenbergpalais Das beste Hotel am Platze betreibt auch das beste (und teuerste) Restaurant der Stadt. Und bezahlt eine Webagentur, die diese Seite für ein Linkprojekt missbruacht. Im Michelin wird das Restaurant lediglich als ein Restuarant eines im Michelin-Hotelführer aufgeführets Hotel erwähnt, einen oder zwei Kochlöffel hat das Restaurant des Kempinski bis heute nicht erhalten, auch wenn es als das beste und teuerste Restaurant gelten möchte.
  • Die Gläserne Manufaktur Wer will, kann in einer Autofabrik essen. Das Restaurant Lesage wird vom Kempinski betrieben. Lennéstraße 1, mit den Linien 1,2,4,10,13 bis Strassburger Platz ). Obwohl von derselben Agentur eingetragen, ist das Lesage tatsächlich im Michelin als Restaurant mit gutem Komfort geführt.
  • Das tatsächlich beste Restaurant in Dresden ist nach den Wertungen der unabhängigen Tester das Restaurant Caroussel im Hotel Bülow Residenz. Dieses wird seit 2006 mit 2 Michelin-Sternen bewertet und als Restaurant mit sehr gutem Komfort geführt.

Ausgehen

In der Dresdner Neustadt gibt es eine Vielzahl von Kneipen und Bars. Das Angebot reicht von regelrechten Diskotheken mit Themenbereichen bis hin zu Hinterhofspelunken. Manchmal ist auch etwas Mut gefordert, weil nicht alles von außen schick aussieht. Die folgende Liste bietet eine kleine Auswahl und ist alles andere als vollständig:

  • Alaungarten, Alaunstr. 51, 01099 Dresden, Tel.: 8030904
  • Barkers Bar, Louisenstr. 62, 01099 Dresden, Tel.: 8106664
  • Bierpub, Radeberger Str. 46, 01099 Dresden
  • Blue Note, Görlitzer Str. 2b, 01099 Dresden, Tel.: 8014275
  • Cafe 100, Alaunstr. 100, 01099 Dresden, Tel.: 8013957
  • Charly’s Biereck, Schönfelder Str. 12, 01099 Dresden
  • Diebels Live, Eschenstr. 11, 01097 Dresden, Tel.: 8048940
  • Fiasko, Görlitzer Str. 22, 01099 Dresden
  • Flietenstübchen, Louisenstr. 28, 01099 Dresden, Tel.: 8015420
  • Flowerpower Musikkneipe, Eschenstr. 11, 01097 Dresden, Tel.: 8049814. Hier ist der Name Programm und so wird in Flokati gekuschelt und The Doors gehört.
  • Groove Station, Katharinenstr. 11-13, 01099 Dresden, Tel.: 8029594
  • Habibi Shisha Cafe, Görlitzer Str. 18b, 01099 Dresden, orientalisches Teehaus mit passendem Getränke- und Snackangebot; die Wasserpfeifen sind die besten in der Neustadt.
  • Heavy Duty, Louisenstr. 28, 01099 Dresden
  • Hebeda, Rothenburger Str. 30, 01099 Dresden, Tel.: 8951010
  • Leonardo, Rudolf-Leonhard-Str. 24, 01097 Dresden
  • Leos Bierstube, Rothenburger Str. 26, 01099 Dresden
  • Madness, Louisenstr. 20, 01099 Dresden, Tel.: 8996135
  • Mc Louis, Louisenstr. 64, 01099 Dresden
  • Mondfisch, Louisenstr. 37, 01099 Dresden, Tel.: 8044183
  • NEW TOWN, Helgolandstr. 9b, 01097 Dresden, Tel.: 8014339
  • Oosteinde, Prießnitzstr. 18, 01099 Dresden
  • Oscar die Filmkneipe, Böhmische Str. 30, 01099 Dresden, Tel.: 8029440. In der Themenkneipe finden regelmäßig Filmvorführungen statt.
  • Pinta, Louisenstr. 49, 01099 Dresden, Tel.: 8026612
  • Plan-Wirtschaft, Louisenstr. 20, 01099 Dresden, Tel.: 8013187. Für das sozialistische Bier am Abend genau richtig.
  • Raskolnikoff, Böhmische Str. 34, 01099 Dresden, Tel.: 8045706
  • Reiter In, Görlitzer Str. 20, 01099 Dresden, Tel.: 8021888
  • SAITE – Café u. Restaurant, Seitenstr. 4b, 01097 Dresden
  • Side Door, Böhmische Str. 38, 01099 Dresden, Tel.: 8103482
  • Speed, Hoyerswerdaer Str. 25, 01099 Dresden
  • St. Pauli-Eck, Tannenstr. 22, 01097 Dresden, Tel.: 8027001
  • TV-TREFF, Tieckstr. 10, 01099 Dresden, Tel.: 8011282
  • TirNaNog, Bischofsweg 34, 01099 Dresden, Tel.: 8103639. In dem sehr guten Irisch Pub gibts Guiness vom Fass und jedes Wochenende Live-Musik.
  • Reisekneipe, Görlitzer Str. 15, 01099 Dresden, Tel.: 2671930. Mit Shisha, Musik, Livemusik und auch Dia-Vorträgen.

Studentenklubs

Eine Sonderstellung unter den Kneipen nehmen die Dresdner Studentenklubs ein, die teilweise schon auf eine beträchtliche Tradition zurückblicken können. Die meisten Clubs sind eingetragene Vereine. Das Angebot an Getränken und Cocktails ist dementsprechend preiswert und von oft überraschend guter Qualität.

  • Bärenzwinger Einer der ältesten und kulturell aktivsten Studentenklubs der Stadt. Hier finden regelmäßig Konzerte oder Theateraufführungen statt.
  • Club Aquarium Das Aquarium, das übrigens während der Flut auch zu 100% unter Wasser stand, hat seinen Namen eben nicht von diesem Ereignis, sondern von der Tatsache, dass es früher vor allem von Studenten der Wasserwirtschaftsrichtungen bewohnt war. Biergarten Mo - Fr 19-22 Uhr, Club Mo-Fr 21-1 Uhr. Besonders empfehlenswert ist die enorm umfangreiche und preiswerte Cocktailkarte.
  • Club Dürerstraße der Club Dürerstraße, offiziell benannt IZ e.V. wird demnächst aus der alten Informatikfakultät auf der Hans-Grundigstraße in die Güntzstraße umziehen und dort als Wohnheimclub weiter operieren. Das alte Vereinsziel, die Förderung der Kultur in der Johannstadt, wird natürlich beibehalten. Es gibt keine regelmäßigen Abendveranstaltungen, umso mehr lohnt sich jedoch ein Blick auf die Webseite des Vereins, wo alle Veranstaltungen angekündigt werden.

Mittel

  • Bushmans Brazil Die durchgestylte Bar bietet neben Livemusik vor allem viele leckere Cocktails. Gegenüber des Zwinger
  • Waldschlösschen Etwas außerhalb gelegen bietet das Brauhaus neben Gerstensaft auch eine gute Küche. Empfehlenswert ist der Montag, an dem man eine gebratene Schweinshaxe und einen halben Liter Selbstgebrautes für 6,66€ bekommt. Tischreservierungen sind dabei allerdings unumgänglich. Am Brauhaus 8b, 01099 Dresden. Vom Postplatz im Dresdner Zentrum mit der Linie 11 bis zur Haltestelle Waldschlösschen'.

Unterkunft

Günstig

In Dresden gibt es mehrere Jugendherbergen und Hostels, die besonders für den schmalen Geldbeutel geeignet sind. Hier kann man ab etwa 12€ pro Nacht und Person unterkommen. Eine Liste mit Adressen und Preisen findet sich hier. Gut aufgehoben ist man zum Beispiel bei Lolli's Homestay in der Görlitzer Straße. Außerdem gibt es komplett eingerichtete Ferienwohnungen, in denen man preiswert übernachten kann.

Hotels

Das Angebot an Hotels und Pensionen ist für eine Großstadt typisch reichhaltig. Echte Stoßzeiten, wie man es etwa aus Frankfurt zur IAA kennt, sind selten. Eine Liste mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten findet man bei der Dresden Werbung und Tourismus GmbH oder beim Dresden Hotels eV der Dresdner Hotellerie.

Lernen

Die Volkshochschule Dresden bietet zweimal pro Jahr ein umfangreiches Kursprogramm an.

Ein Studium ist an der TU Dresden in vielen Wissenschaftszweigen möglich. Weitere Studienmöglichkeiten bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH). Eine Besonderheit ist die nach der berühmten Dresdner Ausdruckstänzerin benannten Hochschule für Tanz Gret Palucca Schule Dresden.

Bibliotheken

Die Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek - SLUB Der Neubau der Bibliothek ist nicht nur, aber auch etwas für Architekturfans. Der unterirdische, zentrale Lesesaal (Java benötigt) ist das Herzstück des Baus. Das Buchmuseum ist als ständige Ausstellung Montags bis Samstags von 9.00 - 16.00 Uhr geöffnet. Führungen finden Mittwoch um 16.00 Uhr und Samstag um 14.00 Uhr statt. Sowohl Eintritt als auch Führung sind kostenlos. Mit der Busline 61 bis zur Haltestelle SLUB.

Arbeiten

Wie überall in den neuen Bundesländern ist auch in Dresden die Arbeitslosigkeit hoch (14,8% im Juli 2005). Im Vergleich zu anderen Regionen ist jedoch gerade in den letzten Jahren ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen. Durch massive Subventionen und eine kluge Standortpolitik gelang die Ansiedlung vor allem von High-Tech-Unternehmen wie AMD und Infineon.

Sicherheit

Dresden gehört im Bundesvergleich zu den sichersten Städten Deutschlands und nimmt bei schweren Verbrechen den drittbesten Platz in der Statistik ein. Dennoch sollte man gerade in großen Menschenmengen in touristischen Gegenden auf seine Wertgegenstände achten und besonders nachts dunkle Ecken meiden. Eine offene Neonaziszene gibt es defacto nicht, wovon die vielen internationalen Touristen in Dresden zeugen.

Gesund bleiben

Klarkommen

Zeitungen / Zeitschriften

Es gibt zwei Tageszeitungen in Dresden: die Dresdner Neuesten Nachrichten und die auflagenstärkere Sächsische Zeitung. Mehrere monatlich erscheinende Stadtmagazine enthalten Termine für Veranstaltungen in und um Dresden. Davon ist die SAX das einzige nicht kostenlose. Kostenlos zur Verfügung stehen Fritz und Dresdner, Blitz und Prinz, wobei die letzten beiden deutschlandweit mit Regionalausgaben erscheinen.

Kommunizieren

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es kein Sächsisch das von Plauen bis Görlitz gleich klingt. Tatsächlich wird weder in Plauen noch in Görlitz nach sächsischer Mundart parliert, weil beide zu anderen Dialektbereichen gehören, aber das ist eine andere Geschichte. Touristen von außerhalb werden sich vielleicht wundern, wenn sie einen Dresdner über den furchdboren Dialegd in Leipzsch klagen hören. Und tatsächlich gibt es da enorme regionale Unterschiede, zumindest für die Dresdner. Ein richtig breites Sächsisch wird aber in Dresden tatsächlich nicht gesprochen, besonders wenn man es mit den Varianten in Chemnitz und Leipzig vergleicht.

Der Dialekt kennt generell keine harten Konsonanten, K klingt also wie G, T wie D. Im Gegensatz zum Bayerischen ist das Sondervokabular jedoch eher klein, was kaum Raum für Verständigungschwierigkeiten lässt. Man sollte sich jedoch nicht verwirren lassen, wenn ein Sachse eine Frage mit Nu Nu bejaht. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann die Eigenheiten aber auch nocheinmal hier nachlesen.

Weiter geht's

Dresden ist nicht nur als Ziel selbst lohnend, sondern bietet sich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Umland an.

  • Schloss Moritzburg Nordöstlich von Dresden liegt das ehemalige Jagdschloss von Herzog Moritz von Sachsen. Neben lohnenswerten Ausstellungen kann man auch den Schlossgarten besuchen.
  • Festung Königstein Eine der größten Festungsanlagen in Europa kann ganzjährig besucht werden. Von Dresden aus kann man entweder mit dem Auto oder dem Zug direkt bis Königstein fahren. Die kurze Wanderung zur Festung hinauf ist lohnender, als sich fahren zu lassen. TIPP: Direkt vom Dresdner Stadtzentrum aus kann man mit dem Schaufelraddampfer der Weißen Flotte in gut zwei Stunden nach Königstein fahren.
  • Meißen ist eine kleine Stadt etwa 30 km nordwestlich von Dresden. Obwohl sie einst der Regierungssitz des Markgrafen war, hat sie heute eine eher geringe Bedeutung für die Verwaltung. Von besonderem touristischen Interesse sind hier vor allem die weltbekannte Porzellan-Manufaktur und die Albrechtsburg mit dem Dom.

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