Grenada Travel Guide
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Grenada ist eine karibische Insel mit traumhaften Stränden, einem türkisblauen Meer, jeder Menge unberührter Natur und einsamen Buchten. Im Inneren der Insel erheben sich bis zu 900 Meter hohe, erloschene Vulkankegel, die vom Regenwald und Gewürzplantagen bedeckt sind. Es gibt viel zu entdecken: Kraterseen, zahlreiche Wasserfälle, alte Fort´s und warme Quellen und nicht zu vergessen die Hauptstadt Saint George´s, eine der schönsten Hafenstädte der Antillen.
| Position | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Saint George's |
| Staatsform | Parlamentarische Monarchie im Commonwealth |
| Währung | 1 Ostkaribischer Dollar (EC-$) = 100 Cents |
| Fläche | 344 km² |
| Bevölkerung | 98.000 |
| Sprachen | Englisch (offiziell), Patois |
| Religionen | Katholiken 53 %, Anglikaner 14 %, Protestanten 33 % |
| Stecksysteme | 220 V; Adapter erforderlich |
| Telefonvorwahl | +1-473 |
| Internet TLD | .gd |
| Zeitzone | MEZ-5h |
Inhaltsverzeichnis |
Regionen
- Saint George
- Saint John
- Saint Mark
- Saint Patrick
- Saint Andrew
- Saint David
- Carriacou - Schwesterinsel
- Petit Martinique - Schwesterinsel
Städte
- St. George's - Hauptstadt von Grenada und der Region St. George
- Gouyave - Hauptstadt von Region St. John
- Victoria - Hauptstadt von der Region St. Mark
- Sauters - Hauptstadt von der Region St. Patrick
- Grenville - Hauptstadt von der Region St. Andrew
- Grand Anse - touristisches Zentrum
- Morne Rouge
Weitere Ziele
Grenada ist eine sehr grüne und vielseitige Karibik Insel, natürlich gibt es auf Grenada die typischen karibischen Traumstrände wie z.B. den Morne Rouge, den Levera Beach im Norden oder den an der Atlantikseite gelegenen La Sagesse und viele weitere sowohl weiß als auch schwarzsandige Strände auf Grenada. Diese Insel hat jedoch so viel mehr zu bieten. Es gibt gleich drei Vulkankraterseen, die ziemlich einmalig in der Karibik sind. Man kann im Regenwald versteckte Wasserfälle erkunden, alte Plantagen besichtigen wie z.B. das Dougladston Estate oder die River Antoine Rumfabrik. Es gibt alte historische Fort´s wie z.B. das Fort George oder das Fort Frederick. Aber natürlich auch botanische Gärten wie den Bay Garden in St. Paul´s. Aber auf keinen Fall darf man es vergessen die Hauptstadt St. George´s eine der schönsten Hafenstädte der Karibik mit seinem bunten Markt zu besuchen. Und was wäre eine Karibik Insel ohne Karneval, auch den gibt es in Grenada und er findet jedes Jahr am ersten Wochenende in August statt.
Hintergrund
Grenada liegt im Südosten der Karibik und ist die südlichste der Inseln über dem Wind. Der Staat Grenada besteht aus drei Inseln, Grenada, Carriacou, und Petit Martinique. Grenada ist die größte der 3 Inseln, mit einer Breite von 18 km und einer Länge von 34 km. und einer Gesamtfläche von ca. 344 qkm. Grenada ist ein sehr gebirgige Insel und seine höchste Erhebung ist der Mount Saint Catherine, mit 840 Meter. Carriacou ist etwas flacher als Grenada, mit einer Gesamtfläche von 33 qkm und liegt, wie auch seine kleine Schwester Petit Martinique nördlich von Grenada. Die Insel Grenada ist auf gegliedert in 6 Gebiete mit den Namen St. George (nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt St. George´s welche im Gebiet St. George liegt), St. John, St. Mark, St. Patrick, St. Andrew und St. David.
Geschichte
Christopher Columbus entdeckte Grenada im September des Jahres 1498, jedoch hat er sie niemals selbst betreten. Columbus gab der Insel jedoch einen Namen und zwar nannte er sie Concepcion (Empfängnis). Kurz darauf wurde sie jedoch bereits wieder umbenannt, da die spanischen Matrosen die üppig grünen Hügel mit denen Ihrer andalusischen Heimat verglichen, und die Insel demzufolge Granada nannten, in Anlehnung an das spanische Granada. Zu diesem Zeitpunkt lebten auf Grenada schon zwei hellhäutigen Indianerstämmen. Zum einen waren es die kriegerischen Carib Indianer und den friedlichen Arawaks. Diese Stämme waren ursprünglich vom südamerikanischen Festland auf die Insel gelangt und sie gaben der Insel den Namen Camerhogne.
Die Franzosen gaben der Insel dann später den Namen La Grenade (das Juwel), dieser Name wurde jedoch kurz darauf von den Briten auf den Namen Grenada abgeändert. Bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts war es den Europäer aufgrund des großen Widerstandes der Carib Indianer nicht möglich die Insel zu besiedeln.
Im Jahre 1609 hatte eine Gruppe Europäer erfolglos versucht, die Insel zu besiedeln, beim zweiten Versuch gelang es einer Gruppe Franzosen im Jahre 1638 auf der Insel die erste kleine Siedlung zu errichten und 1650 gelang es einer französischen Expedition den ersten freundlichen Kontakt mit den Ureinwohnern aufzunehmen. Die Franzosen haben dem Häuptling der Carib Indianer die Insel für einige Glasperlen, ein Fass Whisky und ein schönes Gewand abgekauft und die Feindseligkeiten zwischen den Caribs und den Franzosen waren beendet. Da die Franzosen jedoch versuchten ihre Insel immer weiter zu besiedeln und ihre Gesetze auch den Carib Indianern aufzuerlegen kam es schon nach kurzer Zeit zu erbitterten Kämpfen den die Caribs waren fest entschlossen, die französische Gesetzgebung nicht zu akzeptieren. Die Übermacht der Franzosen war jedoch mittlerweile so groß das die Indianer keine Chance haben und somit entschlossen sich die letzten überlebenden Carib Krieger sich im Norden der Insel von einer Klippe in den Tod zu stürzen. Dieser Ort wurde später 'Leapers Hill' genannt.
Die nächsten neunzig Jahre wurden von Kämpfen gegen die Briten gekennzeichnet und man noch heute die Zeitzeugen jener Vergangenheit in Form des Fort Frederick und Fort George sehen. Letztendlich wurde die Insel dann im Jahre 1783 im Vertrag von Versailles den Briten zugesprochen. Nach Beendigung der Kämpfe zwischen den Engländern und der Briten wurden dann eine große Anzahl afrikanischer Sklaven ins Land gebracht um Zuckerrohrplantagen anzulegen.
Im Jahre 1795 wurde die britische Kolonialherrschaft dann ernsthaft herausgefordert, und zwar von Julian Fedon, ein Sohn eines französischen Plantagenbesitzers und seiner afrikanischen Geliebten. Unter Fedon's Führung rebellierten die Sklaven in einer gewalttätigen Revolution und brachten die gesamte Insel, bis auf die Hauptstadt St. George´s unter ihre Herrschaft. Letztendlich wurde Rebellion von den Engländern niedergeschlagen, und erst im Jahre 1834 wurde die Sklaverei auf Grenada abgeschafft. Die Stelle, hoch oben in den Bergen von Grenada, an der sich Fedon's Lager befand, ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer.
1877 wurde Grenada offiziell britische Kronkolonie und schloss sich 1967 dem Britischen Commonwealth an. Seit 1974 erlangte die Insel ihre Unabhängigkeit. Trotz der langen Herrschaft der Briten ist der französische Einfluss heute noch an den Namen vieler Orte, ihrer Bauten und dem strengen Glauben erkennbar.
Der erste Premierminister von Grenada der 1974 in sein Amt eingeführt wurde galt als sehr korrupt und so hat im Jahre 1979 hat dann Maurice Bishop in einer unblutigen Revolution die Macht übernommen und seine eigenen Minister eingesetzt. In den folgenden Jahren hat er dann ein funktionierendes Schul,- und Gesundheitssystem eingeführt und wollte Tourismus öffnen. Er hatte begonnen im Süden der Insel den internationalen Flughafen Point Saline zu erbauen brauchte jedoch hierfür internationale Hilfe. Diese wurde jedoch von sowohl von den Europäern als auch von den Amerikanern abgelehnt. Kuba und auch die damalige UDSSR waren aber sehr angetan halfen dem kleinen Inselstatt bei dem Bau des neuen Flughafens. Einigen Mitgliedern in der Regierung von Maurice Bishop wollten diese Bande mit den kommunistischen Statten vertiefen, jedoch war der Premierminister damit nicht einverstanden und so kam es zu einem erneuten Putsch innerhalb der Regierung wobei Maurice Bishop und der größte Teil seiner Minister in Haft genommen wurden und wenig später im Innenhof des Fort George hingerichtet. Das war dann der Anlass für die Vereinigten Staaten, Jamaika und die ostkaribische Staatengemeinschaft militärisch einzugreifen.
Nach Beendigung ihrer heute berühmten Rettungsmission, stellten die alliierten Streitkräfte die Ordnung im Land wieder her und so fanden im Dezember 1984 freie Wahlen statt, durch die eine demokratische Regierung an die Macht kommen konnte.
In den letzten 20 Jahren hat sich Grenada zu einem selbständigen, friedlichen und demokratischen Staat entwickelt. Grenada hat sich trotz allem seinen ursprünglichen idyllischen und karibischen Lebensstil erhalten.
Bevölkerung
Grenada hat ca. 98.000 Einwohner, überwiegend afrikanischer Abstammung. Es gibt einen kleinen Anteil von indischstämmigen Einwohnern und eine Minderheit von europäischen Übersiedlern.
Anreise
Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich sowie ein Rück- oder Weiterflugticket. Es besteht kein Visumzwang für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mindestens noch 6 Monate gültigem Reisepass oder Kinderausweis der Bundesrepublik Deutschland bei einem Aufenthalt bis zu max. 90 Tage. Auch die Kinderausweise bei Kindern unter 10 Jahren müssen mit einem Lichtbild versehen sein, außerdem muss im Kinderausweis als Nationalität "Deutsch" vermerkt sein.
Flugzeug
Point Saline ist der internationale Flughafen von Grenada, welches sich im Süden der Insel befindet. Internationales Flughafenkürzel - GND
Schiff
Es gibt zahlreiche Yachthafen in Grenada und einen Kreuzfahrtanleger in der Haupstadt St. George´s
Mobilität
Taxi: Es gibt Hotel- und Flughafentaxis, die festgelegte Preise haben:
- Flughafen - Grand Anse $30.00 EC
- Grand Anse - St. George's mit bis zu 4. Pers $30.00 EC (10 US)
Nach 18 Uhr kommen $10.00 EC pro Fahrt dazu.
Leihwagen: Es gibt reichlich Autovermietungen auf der Insel. Die Mietkosten sind saisonabhängig, liegen jedoch durchschnittlich bei US$50 am Tag, plus US$12.00 für die örtliche Fahrerlaubnis.
Minibusse: Die Busse fahren regelmäßig von Grand Anse nach St. George's. Die Fahrt dauert ungefähr 5 Minuten und kostet nur 2 EC$ pro Person. In St. George's, der Hauptstadt, gibt es einen zentralen Busbahnhof, von wo aus Busse in alle Teile der Insel starten. Die Reiseziele sind am Terminal aufgeführt, und alle Busse tragen Aufkleber, die ihr Fahrtziel anzeigen.
Fähre: Die Osprey ist ein moderner Hochgeschwindigkeitskatamaran, sie startet von der Carenage in St. George's und verbindet von hier Grenada mit den beiden Schwesterinseln Carriacou und Petit Martinique. Die Fahrt dauert normalerweise ca. 90 Minuten und kostet inklusive Rückfahrt ca. $ 140.00 EC, $70.00 EC einfache Fahrt. Kinder (bis 12 Jahre und darunter) $60 EC mit Rückfahrt, $30 EC die einfache Fahrt. Die Fähre startet von Grenada aus täglich um 9 Uhr und um 17.30 Uhr.
Sprache
Die Amtssprache ist Englisch. Daneben sind Kreolsprachen im Gebrauch, u. a. das im französischen wurzelnde Patois.
Kaufen
Die Währung auf Grenada ist der Ostkaribische Dollar (East Caribbean Dollar). 1 US = 2,68 EC $. Man kann auf Grenada aber auch mit dem US-Dollar bezahlen. Die Banken wechseln auch Euro. Kreditkarten werden akzeptiert. Die Banken haben Samstag und Sonntag geschlossen. Es ist empfehlenswert, für die ersten Tage einige US-Dollars mitzunehmen.
Küche
Ausgehen
Schlafen
Lernen
Arbeiten
Feiertage
Gesetzliche Feiertage:
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | New Year's Day | Neujahr |
| 7. Februar | Unabhängigkeitstag | |
| 14. April (2006)/ 6. April (2007) | Good Friday | Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond |
| 17. April (2006)/ 9. April (2007) | Easter Monday | Ostermontag |
| 1. Mai | Labour Day | Tag der Arbeit |
| 5. Juni (2006)/ 28. Mai (2007) | Pfingstmontag | |
| 15. Juni | Fronleichnam | |
| 7. August | Tag der Sklavenbefreiung | |
| 14. August | Karneval | |
| 25. Oktober | Erntedankfest | |
| 25. Dezember | Christmas Day | 1. Weihnachtstag |
| 26. Dezember | Boxing Day | 2. Weihnachtstag |
Sicherheit
Gesund bleiben
Es gibt ein allgemeines Krankenhaus in St. Georges, ein kleineres Krankenhaus in Mirabeau an der Ostküste und eines auf Carriacou, sowie eine Privatklinik in St. Paul's. In allen vier Krankenhäusern gibt es Ärzte verschiedener Fachrichtungen. Leitungswasser kann problemlos getrunken werden.
Klima
Es herrscht wechselfeuchtes Tropenklima. Die Niederschläge in der Regenzeit von Juni bis Dezember sind sehr kräftig, dauern aber in der Regel nie länger als eine Stunde an. Die Trockenzeit ist von Januar - Mai. Die niedrigsten Temperaturen treten zwischen November und Februar auf, die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 24° und 30°C.
Respekt
Kommunizieren
Elektrizität
220 Volt wie auch in Deutschland. Es ist jedoch ein Adapter erforderlich. der jedoch von den meisten Hotels kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Weblinks
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