Kanada Travel Guide

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Dieser Artikel besteht hauptsächlich aus einem vorgefertigten Skelett. Die Vorlage für Länder erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.


Kanada liegt in Nordamerika. Es ist nach Russland das flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde. Einzige Landgrenze ist im Süden und im Nordwesten die Grenze zu den Vereinigten Staaten.

Position
noframe
Flagge
Bild:ca-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt Ottawa
Staatsform Staatenbund mit parlamentarischer Demokratie
Währung Kanadischer Dollar (CAD)
Fläche 9,98 Mio km²
Bevölkerung 32,5 Mio
Sprachen Englisch 59.3% (offiziell), Französisch 23.2% (offiziell), andere 17.5%
Religionen Römisch-Katholisch 46%, Protestantisch 36%, andere 18%
Telefonvorwahl +1
Internet TLD .ca
Zeitzone UTC-4 – UTC-8

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Im Osten des Landes befinden sich die Atlantikprovinzen Nova Scotia, New Brunswick, Neufundland und Prince Edward Island. In Richtung Westen schließen sich die Provinzen Ontario und Québec an. In Zentralkanada liegen die Provinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan. Im Westen liegt British Columbia. Die Territorien im Norden des Landes (Northwest Territories, Yukon Territory und Nunavut) sind direkt der Bundesregierung unterstellt und bilden keine eigenständigen Provinzen.

Zeitzonen:

Der Kanadier Sir Sandford Fleming schlug bereits 1876 als erster ein Zeitzonennetz für die gesamte Welt vor. Kanada wird von Küste zu Küste von fünf verschiedenen Zeitzonen durchzogen.

Karte von Kanada
  • Atlantic Standard Time (UTC-4)
  • Eastern Standard Time (UTC-5)
  • Central Standard Time (UTC-6)
  • Mountain Standard Time (UTC-7)
  • Pacific Standard Time (UTC-8)

Städte

Weitere Ziele

Nationalparks

Kanada hat 37 Nationalparks, welche erstellt wurden, um die Flora und Fauna zu schützen und für spätere Generationen zu erhalten. 15 weitere Nationalparks sind in Planung. Alle 37 Parks werden von Canada Heritage-Parks geführt. In den meisten Nationalparks sind Zeltplätze vorhanden. Einige sind nahe bei großen Bevölkerungszentren und sind stark benutzt, andere sind abgelegen und weisen nur kleine Besucherzahlen auf. In Parks mit vielen Seen und Flüssen können Kanus gemietet werden, sie sind ideal für mehrtägige Treks. Viele der Parks haben eintägige und mehrtägige Wanderwege. Der Eintrittspreis variiert von nichts bis zu ein paar Kanadischen Dollars.

Regionalparks

Jede Region hat ihr eigenes Parksystem. Die Parks sind verschieden groß und sind verschieden gut zu erreichen. Der Sinn hinter den Parks ist verschieden, einige sind nur zum Erholen gedacht, andere zum erhalten der Flora und Fauna und manchmal auch einfach nur zum Schutz eines historischen Gebäudes. In Kanada gibt es mehr Regionalparks als Nationalparks, nur in Ontario gibt es alleine schon 270 Parks. Einige Regionalparks haben Zeltplätze und andere nur Hygieneeinrichtungen. Eintrittspreis wird meisten erst beim Übernachten erhoben.

Hintergrund

Kanada ist ein Land, das durch beträchtliche Entfernungen und von einer reichen natürlichen Schönheit geprägt ist. Ökonomisch und technologisch ähnelt es seinem Nachbar im Süden, den Vereinigten Staaten. Kanada wurde 1867 vom britischen Parlament in Form einer Verfassung eine gewisse Eigenständigkeit zugesprochen und ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Von der Bevölkerung her eher ein mittelgroßes Land, hat sich Kanada auf internationaler Ebene Respekt für seine starken diplomatischen Fähigkeiten erworben. Innenpolitsch versucht das Land stattdessen durch Kompromisse in der kulturellen und sprachlichen mannigfaltigen Bevölkerung zu vermitteln. In den unterschiedlichen Regionen finden man ebenso viele Unterschiede wie Ähnlichkeiten. Die Sprache, die Kultur, die Küche und sogar die Geschichte variiren je nachdem, wo man sich befindet. Die folgenden Informationen geben einen kurzen Überblick, aber man sollte sich trotzdem nach lokalen Besonderheiten erkundigen.

Anreise

Die Anreise mit dem Flugzeug ist sinnvoll. Um einen günstigen Flug zu finden ist es hilfreich, die Homepage des Zielflughafens in Kanada aufzusuchen und zuprüfen, welche Fluglinien im Einzelnen diesen anfliegen. Einige Airlines fliegen nur im Frühling und Sommer.

Air Canada, fliegt dagegen täglich und man kann Air Canada Flüge von allen Flughäfen ab buchen, die von Lufthansa angeflogen werden. Auf Grund des 11. Septembers fällt bei Flügen über die USA eine erhöhte Sicherheitsgebühr an und es ist mit lagen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen zurechnen.

Flugzeug

Die Großstädte sind mit allen wichtigen Flughäfen Europas vernetzt. Überlegenswert ist manchmal, die Anschlußflüge nicht durchzubuchen sondern z.B. im Internet Air Canada Flüge dazubuchen. Manchmal billiger und vor allem meist ohne Gebühren umbuchbar! Vorteilhaft wenn man doch einen Tag länger an einem Ort bleiben möchte!

Bahn

Amtrak hat vier Bahnlinien zwischen den USA und Kanada. Im Osten bestehen folgende Verbindungen: New York nach Montreal (10h), New York nach Toronto (12h via Niagara Falls) und Chicago nach Toronto (11h 30'). An der Westküste diese: von Seattle nach Vancouver (4h). Die Bahn spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte von Kanada. Das Versprechen, dass die Westküste mit der Bahn erschlossen werde, brachte den Westen dazu sich Kanada anzuschliessen, dadurch kamen die ersten europäischen Siedler in den Westteil Kanadas. In Anbetracht dieses geschichtlichen Hintergrunds fühlen sich die Kanadier sehr mit der Bahn verbunden, leider heisst dies aber noch lange nicht, dass die Bahn von vielen Kanadiern benutzt wird. Die beiden größten Bahnunternehmen, Canadian Pacific Railway(CPR) und Canadian National Railway(CNR), befördern deshalb keine Passagiere mehr. Passagiere werden von VIA Rail transportiert, die meisten Großstädte sind ans VIA Railnetz angeschlossen.

Bus

Das Greyhound USA Bussystem verbindet die grössten Städte der USA mit vielen Großstädten Kanadas, oder mit der nächsten Kleinstadt nach der Grenze. Das Bussystem ist das beste Fortbewegungsmittel in Kanada, weil die meisten Teile des Landes von ihm abgedeckt werden. Das grösste Unternehmen ist Greyhound, es bietet Routen von Ottawa westwärts an. Die Busse sind meistens sauber, sicher und bieten einen großen Komfort.

Auto

Ein Mietauto stellt sicher eine der besten Möglichkeiten dar, dieses riesige Land zu erkunden. Als Mitglied eines Autofahrerklubs sollte man den Ausweis mitbringen und vor Ort eine Filiale des kanadischen Klubs aufsuchen. Dort hilft man auch Ausländern gerne mit Gratis-Kartenmaterial weiter. Keine Billigvarianten, voll einsetzbare Strassenkarten und immer aktuell! Ausserdem gibt es mit Ausweis in vielen Hotels Preisreduktionen bis 20% - einfach an der Rezeption danach fragen.

Die Benzinpreise haben insbesondere seit dem 11. September drastisch angezogen, sind jedoch noch weit vom europäischen Niveau entfernt. Ein Liter Normalbezin (das die meisten Autos brauchen) kostet im Moment etwa 1,15$, also etwa 0,80€. Mal sollte allerdings bei der Reiseplanung bedenken, das auch das preiswerte Bezin allein durch die Menge der zurückgelegten Kilometer ein großes Loch in die Reisekasse reißen kann. Dazu kommt, das selbst normalgroße Mietwagen oft große Sechszylindermotoren haben und entsprechend durstig sind.

Trampen

Hoher Prozensatz von ehemaligen Trampern unter den Autofahrern, freundliche Bevoelkerung sowie wahsinnig grosse Distanzen zwischen den Staedten (der Fahrer kann gar nicht vorher abbiegen weil da halt nichts ist..) machen Kanda zum Trampland schlechthin! LKWs halten verhaeltnismaessig oft an. Die 6000 km (sic!) von Vancouver nach Halifax sind mit etwas Tramperfahrung und Glueck in 5 bis 6 Tagen zu machen. (Anfaenger oder wer an einen Abflugtermin gebunden ist plant besser 10 - 14 Tage ein.)

Schiff

An der Ostküste ist Kanada durch verschieden Fähren mit den USA verbunden. An der Westküste gibt es Fähren zwischen dem Staat Washington und Victoria auf Vancouver Island.

Mobilität

Wenn man das Land besichtigen will, empfiehlt es sich, entweder ein Auto zu mieten, oder mit dem Bus zu fahren. Die Überlandbusse (zum Beispiel von Greyhound) sind sehr günstig und die Verbindungen zwischen den einzelnen Städten sind sehr gut. Meistens fahren die Busse stündlich. So ist das Busfahren (im Gegensatz zum Automieten) auch sehr kurzfristig möglich. Eine Alternative dazu ist die Anmietung eines Wohnmobils. Dies ist in Kanada direkt möglich, kann aber billiger bereits in Deutschland gebucht werden. Übernachtet wird dann meist auf Campingplätzen, die sehr gut ausgestattet sind. Besonders in Nationalparks empfiehlt sich diese Art zu reisen.

Sprache

Hauptsächlich wird in Kanada englisch gesprochen, aber in der Provinz Québéc können vor allem auf dem Land viele Menschen nur französisch. Und zwar wird hier ein französischer Dialekt gesprochen, mit dem man seine liebe Mühe hat, falls man selbst nur ein wenig schulfranzösisch kann und wenig Übung hat. Aber die Menschen sind sehr (welt-)offen und geben sich viel Mühe, wenn sie merken, dass man sie nicht versteht.

Kaufen

Dein Einkaufsmöglichkeiten variiren von exzellent in den Großstädten bis hin zu "auf das nötigste beschränkt". Nur wer weite Strecken abseits der Zivilisation zurücklegen möchte, sollte eine Sodermaßnahmen treffen. Dazu gehören ausreichende Nahrungs- und Bezinvorräte genauso wie Handwerkszeug und eine Überlebensausrüstung.

Mehrwertsteuer

In Kanada werden sämtliche Preise (auch in Restaurants) ohne Mehrwertsteur ausgeschrieben. Der Grund dafür ist, das die Mehrwertsteuer einmal vom Staat erhoben wird (6%) und dann nocheinmal von der Provinz. Letztere kann dabei regional unterschiedlich sein. In Britisch Columbia zahlt man 6% in Alberta 7%, sodass sich die Gesamtsteuer einmal auf 12 und das andere mal auf 13 Prozent addiert.

Küche

In Kanada gibt es sehr viele Spezialitäten wie den Ahornsirup, der aber nur zum Süßen der Speisen geeignet ist. Eine Spezialität wäre auch das "dirty pigg", auf Deutsch "schmutziges Schwein". Das Wort leitet sich nicht etwa von schmutzig "dirty" sondern von "ditry" ab. Nach einer Sage hatte es ein Ausländischer falsch ausgesprochen und das Wort verbreitete so immer weiter. Allgemein ist das Essen in Kanada in Englischensprechenden Teilen mehr "Fast Food". In französischen Teilen gibt es aber überwältigende Spezialitäten.

Ausgehen

In sämtlichen Restaurants wird vom Gast ein Trinkgeld von mindestens 10-15% erwartet, da die Bedienungen oft nur ein sehr geringes Grundgehalt verdienen. In sehr touristischen Gegenden kann es vorkommen, das so eine Servicepauschale auch mal auf der Rechnung erscheint, üblicherweise überlässt man dies jedoch dem Gast.

In den Pubs bekommt man oft auch abends eine warme Küche von oft überraschen guter Qualität zu kleinem Preis. Ein (sehr großer) Burger mit Pommes Frites kostet zwischen 8 und 12 Dollar, also etwa 6-8€. Die Pubs müssen preislich also die Konkurrenz der allgegenwärtigen Fastfoodketten nicht scheuen, besser schmecken tut es sowieso.

Schlafen

Kein Problem ein Hotel zu finden. Aber eigentlich lernt man das Land und seine Bewohner am besten im Bed&Breakfast kennen. In jedem Ort gibt es Vermieter, meist alleinstehende Damen, welche gerne in Kontakt zu Ausländern treten wollen und ihr Wissen über Land+Leute gerne weitergeben. Preislich liegen die Hotels ungefähr im europäischen Niveau. Bemerkenswert ist, dass viele -auch noble - Hotels den Mitgliedern des Autofahrerclubs Ermäßigungen gewähren. Man sollte also aus Europa den Mitgliedsausweis z.B. von ADAC oder ÖAMTC mitbringen und beim kanadischen Klub bestätigen lassen. Dort ist dann auch Gratis-Kartenmaterial zur jeweiligen Region erhältlich.

Die allgegenwärtigen Motels sollte man nur als letzte Zuflucht nutzen. Die Qualität der Unterkunft liegt meist deutlich unter der von guten Bed&Breakfasts und das bei meist höherem Preis.

Lernen

Arbeiten

Feiertage

Sicherheit

Die Sicherheit in Kanada ist gewährleistet. Es hat im Vergleich zu anderen Länderen eine geringe Kriminalitätsrate.

Gesund bleiben

Klima

Das Klima Kanadas ist aufgrund der enormen Landmasse sehr unterschiedlich (die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 4500 km während die Ost-West-Ausdehnung ca.5000 km lang ist).In den nördlichen Inselgebieten herrscht das Ewige Eis. Weiter südlich lässt das Klima einige Sträucher zu. Ein „angenehmes“ Klima ist erst, im Osten, ab dem fünfzigsten und im Westen, ab dem fünfundfünfzigsten Breitengrad anzutreffen. Die Winter sind, bis auf einige Täler im Süden British Columbias und an der Westküste,im gesamten Staatsgebiet eisig kalt. Hinzu kommen die berüchtigten Blizzards die ganze Landstriche unter einer meterhohen Schneedecke begraben (treten nur im mittleren Westen und im Osten auf).

Klimaerläuterung zu den Gebieten südlich der oben genannten Breitengrade!

Das Klima im Westen: Am Pazifik herrscht ozeanisches Klima, mit milden Wintern und kühlen Sommern. Regen fällt hier das ganze Jahr hindurch. Im Landesinneren ist es kontinental, mit zum Teil extremen Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter, es regnet hier auch weniger als an der Küste. In den nördlichen Gebieten und ab einer Höhe von 700mn(im Süden) sind die Winter eisig kalt(Temperaturen bis - 30 °C keine Seltenheit!!!). Im Sommer kann es auch hin und wieder heiß werden, nachts kühlt es jedoch stark ab. In den südlichen Tälern British Columbias ist es erstaunlich mild. Die Winter sind ähnlich kalt wie in Bayern, im Sommer ist es jedoch um einiges wärmer und vor allem auch sonniger. Eine klimatische Besonderheit stellt das Tal um die Stadt Osoyoos dar(Grenze zur USA), hier gibt es die einzige Wüste Kanadas mit Kakteen und Klapperschlangen inklusive.

Das Klima des mittleren Westen: Da es hier keine nennenswerte Gebirge gibt welche die Winde aufhalten und die nähe zum Meer auch fehlt, ist die Temperaturspanne zwischen Sommer und Winter sehr groß. Die Winter sind lang und kalt, Temperaturen von -35°C gibt es in dieser Region regelmäßig. Der Sommer ist kurz. Die Temperaturen können in dieser Zeit auch hin und wieder die +35°C Marke erreichen. Niederschlag fällt bevorzugt in den Sommermonaten.

Das Klima im Osten: In dieser Region ist das Klima sehr unterschiedlich, bedingt durch die Nähe zum Atlantik und den Great Lakes. Der Einfluss des Atlantiks auf die Küstennahen Gebiete ist unverkennbar.Im Winter ist es am Atlantik nicht ganz so kalt wie im Landesinneren, dafür ist es im Sommer um einige Grade kühler. Das Landesinnere ist durch starke Kontraste geprägt(im Winter ist es weniger kalt wie im mittleren Westen). Die Sommer sind lang und warm. Im Bereich der Großen Seen ist das Klima milder, besonders im Herbst wo die Landfläche stark abkühlt und die Seen als Wärmespeicher dienen. Längere Trocken bzw. Feuchtperioden können zu jeder Jahreszeit auftreten.

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