Madeira Travel Guide

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Madeira (port. madeira = Holz) ist eine portugiesische Insel etwa 1.000 km südwestlich von Lissabon und 600 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Sie gehört mit der kleineren Insel Porto Santo und zwei unbewohnten Inselgruppen, den Ilhas Desertas und den Ilhas Selvagens, zu einem Archipel, der die autonome Provinz Madeira bildet.

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Orte

Südküste

  • Funchal - für Funchal (eigentlich: Funchall) sollte man ruhig mehrere Tage einplanen. Es gibt viel zu sehen, wenn man die Stadt zu Fuß erobert. Da es aber sehr hügelig ist, wird die Sache auch recht anstrengend. Daher lieber mit mehr Zeit sich auf Funchal einlassen. Der botanische Garten liegt weit oberhalb des Stadtzentrums und hier kann ein Taxi schon einen Muskelkater verhindern. Es gibt sehr schöne, kleine Museen - teils von Privatleuten liebevoll ausgestattet.
  • Camacha

Ostküste

Nordküste

Weitere Ziele

Hintergrund

Sprache

Da Madeira zu Portugal gehört, wird hier auch Portugiesisch gesprochen. Aufgrund der Geschichte als Urlaubs- und Erholungsort für die englische Aristrokatie und Upper-Class im 19. und 20. Jahrhundert kommt man hier mit Schul-Englisch nahezu problemlos fast überall klar.

Anreise

Mobilität

Auf der ganzen Insel sind Leihwagen erhältlich, lokale Anbieter sind billiger als die bekannten Marktführer, allerdings ist der Zustand der Fahrzeuge auch nicht so perfekt. Da die Straßen auf Madeira häufig sehr schmal sind, macht es Sinn, eher kleinere Modelle anzumieten. Auch wenn ein Leihwagen recht bequem ist, sollte man auf die sehr guten Busverbindungen auch ausprobieren. Speziell für Wanderer ergibt sich so die Möglichkeit, Ziel- statt Rundwanderungen anzugehen. Die Busse fahren sehr pünklich, daher bei der Planung etwas aufpassen!

Sehenswürdigkeiten

Wer sich nur das Madeira (Wein)-Museum ansieht, verpasst sehr viel.

Aktivitäten

Levada-Wanderungen sind sehr empfehlenswert. Nur so bekommt man einen Eindruck von diesem überwältigenden Garten mitten im Meer. Alle paar Meter ändert sich die Landschaft, man trifft entlang der Levadas immer mal wieder andere Wanderer und hat Spaß daran, aneinander vorbei zu balancieren. Voraussetzung ist allerdings gute körperliche Verfassung, teilweise sollte man schwindelfrei sein, gute Informationen (Reiseführer z.B. von Sunflower) und etwas Ausrüstung (Trillerpfeife für Notfälle, immer genug zu trinken). Alle Einheimischen sind gern bereit zu helfen, wenn man sich nach dem Weg erkundigen will.

Als "Newcomer" empfiehlt sich etwa die wunderschöne Levada-Wanderung von BLANDY´S GARDEN (von Funchal leicht mit Bus erreichbar) nach MONTE.Zum Besuch laden Teehäuser entlang der Strecke wie z.B das prächtig oberhalb Funchals gelegene HORTENSIA-TEAHOUSE ein.Von MONTE dann mit Korbschlitten oder Seilbahn zurück nach Funchal.

Kaufen

Die Markthallen sollte man sich nicht entgehen lassen! In Funchal bekommt man deutsche Tageszeitungen (wenn man früh genug da ist) - das ist in den anderen Orten nicht selbstverständlich. Die Preise im Obergeschoß für Südfrüchte, die fast alle importiert werden müssen, sind kräftig überhöht. Günstig dagegen sind Erzeugnisse des Landes wie Blumenzwiebel oder z.B.kleine süße Bananen.

Küche

Degenfisch. Der Degenfisch (port.: ESPADA) ist ein Tiefseefisch, der in der Tiefe mit Angeln gefangen wird. Der Fisch erreicht dabei die Wasseroberfläche in bereits totem Zustand, da durch den schnellen Druckunterschied beim Heraufholen der Angeln die Schwimmblasen platzen. Er hat ein urtümlich bizarres Aussehen und erreicht eine Länge von ca. 1,5 Metern, wobei der Kopf mit dem großen Maul circa ein Viertel der Gesamtlänge ausmacht. Erhältlich ist der Fisch jeden Tag frisch in den Markthallen von Funchal.

Trotz seines bizarren Äusseren ist der Degenfisch ein sehr beliebter und wohlschmeckender Speisefisch auf Madeira. Er wird auf vielfältige Weise zubereitet- gegrillt - gebacken oder gebraten. Besonders abenteuerlich erscheint die Zubereitungsvariante mit Bananen - Aber als Besucher von Madeira sollte man diese Spezialität unbedingt einmal in einem kleinen Restaurant der Madeirenser Einheimischen probieren.

Sicherheit

Auf Madeira sind generell keine besonderen Probleme hinsichlich der Sicherheit zu erwarten. Was oft nervt, sind aufdringliche Werber für Hotelanlagen (mit "gewonnenen Gewinnspiel, kostenlosem Wein, Taxitransfer etc."). Gerüchten zufolge soll es helfen, sich wie Einheimische zu verhalten, d.h. Schlüssel z.B. außen am Hosenbund zu tragen usw. An einigen Sehenswürdigkeiten versuchen manchmal Kinder Blumen zu verkaufen. Darauf sollte man sich ruhig einlassen, die Preise sind minimal und die Familien der Kinder sind oft auf diese Einnahmen angewiesen.

Klima

Madeira íst als die Insel des ewigen Frühlings bekannt. Das Klima der Insel ist sehr ausgeglichen; Extremwerte gibt es nicht.Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 19°C.Die Temperaturspanne(Durchschnittswert) reicht von 16°C im Winter bis 23°C im Sommer.Auf der Inselnordseite ist es ganzjahrig Feucht,während die Südseite nur im Winter größere Niederschlagsmengen verzeichnet.Man sollte Temperaturen von 25°C+ - nicht unterschätzen(sonnenschutz ist unbedingt notwendig),da die Insel weit im Süden liegt und die Sonneneinstrahlung sehr hoch ist!

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Weblinks

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