Maine Travel Guide
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Maine ist der östlichste Staat von Neuengland. Er ist durch zerklüftete Landschaften und Küstenabschnitte sowie Gletschergebiete geprägt. Die ausgedehnten Wälder im Inland haben dem Bundesstaat seinen einzigartigen Charakter verliehen und ebenso die Bevölkerung geprägt. Hauptstadt ist Augusta, die bedeutendste Stadt aber Portland.
Inhaltsverzeichnis |
Regionen
Die 16 Counties von Maine können in acht Touristenregionen unterteilt werden.
Entlang der Küste:
- Südküste - York County.
- Großraum Portland - der Südteil des Cumberland Counties.
- Zentralküste - die Counties Sagadaroc, Lincoln, Knox und Waldo.
- Down East - die Counties Hancock und Washington.
Im Hinterland:
- Seen und Berge - Franklin County, Oxford County und der Nordteil des Cumberland Counties.
- River Valley - Somerset County und Kennebec County.
- Highlands - Piscataquis County und Penobscot County.
- Aroostook - Aroostook County.
Orte
Einige der wichtigsten Städte Maines sind:
- Augusta - die Hauptstadt.
- Auburn
- Bangor
- Bar Harbor
- Biddeford
- Brunswick
- Lewiston - große Industriestadt im Zentrum von Maine.
- Portland - die größte Stadt.
- Sanford
- South Portland
Weitere Ziele
Hintergrund
Maine ist einer der am dünnsten besiedelten Staaten der USA. Die erste europäische Ansiedelung fand 1607 in der Gegend der jetzigen Stadt Philippsburg statt, wurde aber bald wieder aufgegeben. Seit 1625 kamen einzelne Ansiedler aus New Hampshire und 1635 französische Kolonisten an, die es nach ihrer französischen Heimat Maine nannten. In demselben Jahr wurde das Land von der Plymouthkompanie, der es von Jakob I. zugewiesen worden war, an zwei Privatleute, Mason und Georges, abgetreten und nach des letztern Tod 1652 größtenteils an Massachusetts käuflich überlassen. Seitdem bildete es einen Teil dieses Staats. Schon 1792 verlangte es, als selbständiger Staat in die Union aufgenommen zu werden, bildet aber erst seit 1820 einen eignen Staat und nahm den Titel Common Wealth of Maine an.
Sprache
Im St. John Valley und im äußersten Norden des Bundesstaats gibt es einige französische Muttersprachler. Besonders in der region Lewiston-Auburn ist noch eine indianische Sprachtradition vorhanden.
Anreise
Maine besitzt Landgrenzen zu Neubraunschweig, Québec und New Hampshire. Für Besucher aus Übersee ist der Anlaufpunkt Boston. Es existieren Busverbindungen von Bosten zu den wichtigsten Städten Maines und Amtrak bietet mit dem Downeaster auch eine Zugverbindung vom Bostoner Nordbahnhof nach Portland an. Um abgelegene Regionen zu erreichen, ist allerdings ein Auto erforderlich. Viele Besucher mieten ein solches in Boston und reisen dann über den Interstate 95 an. Die Fahrt von Boston nach Portland dauert zwei Stunden und nach Bangor weitere zwei Stunden. Viele Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach Portland und Bangor von den meisten Städten im Nordosten der USA an. Bay Ferries führt einen schnellen Fährbetrieb von Yarmouth in Neuschottland nach Portland und Bar Harbor durch.
Mobilität
Um in Maine voranzukommen, ist ein Auto unerlässlich. Nördlich und westlich von Bangor wird das öffentliche Straßennetz dünn. Private Landeigentümer besitzen hier oftmals den Großteil der vorhandenen Straßen, so dass vorher Permits zum Befahren der Straßen eingeholt werden müssen.
Sehenswürdigkeiten
- Wale beobachten
- den "Indian Summer"", also den farbenprächtigen Spätsommer und Frühherbst erleben
- Leuchttürme
- Ein anschauliches Beispiel für die wunderschöne Küstenlandschaft Maines ist der Acadia National Park.
- Im Norden Maines befinden sich weite, unbesiedelte boreale Nadelwälder. Diese Gegend bietet viel für Leute, die sich nach Ruhe und Abgeschiedenheit sehnen und nördliche Landschaftscharakteristika mögen: der Chesuncook Lake, der Allagash Wilderness Waterway und der Baxter State Park mit dem 1.585 m hohen Mount Katahdin gehören dazu, aber auch der Nordteil des Appalachian Trails.
Aktivitäten
- Schwimmen in Seen und im Meer
- Surfen
- Wandern
- Camping
- Rad fahren
- Meereskajak: den Island Trail entlangpaddeln.
- Flusskajak
- Wildwasserrafting
- Snowmobil fahren
- Historische Orte besuchen
Küche
Ausgehen
Sicherheit
Wanderer sollten sich vorsichtig verhalten und wissen, wie man mit einer Karte und einem Kompass umgeht. Erforderlich ist auch Wetterschutzbekleidung. Maine besitzt eine der niedrigsten Verbrechensraten in den USA. Gewaltkriminalität ist selten, trotzdem sollten Besucher auf ihren Besitz achten. Das Risiko, durch wilde Tiere zu Schaden zu kommen, ist ebenfalls gering, allerdings können Mücken einen zur Verzweiflung bringen. Automobilunfälle mit Elchen können tödlich verlaufen, sowohl für das Tier als auch für die Insassen des Fahrzeugs. Folglich ist es die sicherste Lösung, in Gebieten, die von Elchen besiedelt sind, langsamer zu fahren. Viele, jedoch nicht alle Straßenabschnitte, auf denen die Gefahr einer Elchkollision besteht, sind mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Fahrer aus wärmeren Regionen sollten es sich überlegen, auf schnee- und eisbedeckten Straßen zu fahren.
Klima
Das Klima ist im allgemeinen gesund. Der Winter ist streng und von langer Dauer; einen Frühling kennt man kaum, und im Sommer steigt die Temperatur häufig auf 36° C. Nachtfröste kommen nur von Anfang Juni bis Mitte September nicht vor. Monatelang sind Seen und Flüsse mit Eis bedeckt, und Bangor am Penobscot ist infolge des Eises durchschnittlich 125 Tage im Jahr unzugänglich.
