Peru Travel Guide

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Dieser Artikel besteht hauptsächlich aus einem vorgefertigten Skelett. Die Vorlage für Länder erklärt, welche Informationen an welche Stelle passen.


Der Andenstaat Peru ist das drittgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien und Bolivien, im Süden an Chile und im Westen an den Südpazifik.

Position
noframe
Flagge
Bild:pe-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt Lima
Staatsform Präsidiale Republik
Währung 1 Nuevo Sol (PEN) = 100 Céntimos
Fläche 1,29 Mio km²
Bevölkerung 27,5 Mio.
Sprachen Spanisch (offiziell), Ketschua (offiziell), Aymará
Religionen Römisch Katholisch 90 %
Stecksysteme 220V/60Hz
Telefonvorwahl +51
Internet TLD .pe
Zeitzone UTC -5

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Karte von Peru

Städte

  • Arequipa - die weiße Stadt, nahe dem Colca Canyon.
  • Cusco - frühere Hauptstadt der Inkas.
  • Lima - die Hauptstadt.
  • Nasca- Dorf nahe der berühmten Nasca-Linien.
  • Puno - Stadt am Titicaca-See.

Weitere Ziele

Weitere Ziele

  • Inka-Pfad Ein "Pilger Weg" zur heiligen Stätte der Inkas, dem Machu Picchu, der heute durch viele Touristen von Cuzco aus bewandert wird.
  • Machu Picchu Heiligste Stätte der Inkas, die bis heute sehr gut erhalten ist.
  • Colca Canon Zweit tiefster Canyon der Welt.
  • Titicaca-See Der höchste schiffbare See der Welt, auf welchem sich die schwimmenden Inseln befinden. Hierbei handelt es sich um große, aus Schilf geflochtene Inseln, auf welchen ein Stamm von Ureinwohnern der Anden seit Beginn der Inkazeit lebt.
  • Nasca Linien In den Wüstensand gekratzte Zeichnungen, die Teilweise über 100 m groß sind. Sie wurden durch das Nasca Volk (Prä-Inkas) angefertigt und können nur aus der Luft oder von einem Aussichtsturm begutachtet werden. Der Zweck der Linien ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es gibt Theorien die von Kunstwerken für die Götter über Kalender bis zu Landebahnen für Ausserirdische gehen. Die derzeit wahrscheinlichste Erklärung ist jedoch, dass es sich um rituelle Zeichnungen handelt. Dabei stellen die Linien eine Art Landkarte dar, die auf die Berge und Flüsse verweisen, von denen das für diese extremst trockene Gegend so wichtige Wasser kommt. Die Tierfiguren sind gemäß den aktuellen Theorien Prozessionswege, sie sind ohne Verzweigungen, aus einer durchgezogenen Linie gestaltet. Durch das Laufen dieser Wege sollen die rituellen Kräfte der dargestellten Tiere auf den Menschen übergehen und gleichzeitig die Götter milde gestimmt werden.
  • Huacachina In der Nähe der Stadt Ica, 307km südlich von Lima, liegt die Oase Huacachina umgeben von riesigen Sanddünen. Die Hotels der Stadt sind sowohl bei Rucksacktouristen als auch bei Peruanern sehr beliebt. Ein guter Ort um einige Tage auszuspannen. Hauptaktivitäten für Touristen ist das Besteigen der Dünen, Sand-Boarding und Achterbahn-artige Wüstentouren auf Sand-Buggies.

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Peru wird von vielen großen Städten Europas, Amerikas und Asien angeflogen. Der wichtigste Flughafen des Landes ist der Jorge Chavez Airport in Lima. Weitere internationale Flughäfen gibt es in Arequipa, Cuzco, Chiclayo, Iquitos, Pisco, Pucallpa, Tacna und Trujillo.

Bahn

Bus

Auto

Durch das Land führt die Panamericana - ein Verbund von Schnellstraßen, der von Alaska bis Feuerland reicht. Die Straße führt im Norden von Ecuador kommend durch Tumbes und verlässt im Süden Peru Richtung Chile bei Tacna. Von Ecuador kann man auch über die Strecke Loja (Ecuador) - Piura einreisen. Von der bolivianischen Hauptstadt La Paz über Desaguadero Richtung Puno einreisen.

Schiff

Der wichtigste Hafen für Kreuzfahrtschiffe ist Callao (bei Lima), manche steuern auch die Häfen von Salaverry (Trujillo) und Chimbote (Ancash) im Norden, bzw. San Martin (Ica) und Matarani (Arequipa) im Süden des Landes an. Auf dem Titicaca See besteht eine Verbindung nach Bolivien. Private Fährdienste bieten eine Fahrt über den Amazonas von den Städten Leticia (Kolumbien) und Tabatinga (Brasilien) nach Iquitos an.

Mobilität

In Peru ist es üblich, mit Bussen zu reisen. Man hat hierbei häufig die Auswahl zwischen drei verschieden Klassen, wobei die Teuerste in der Regel diejenige ist, mit welcher Touristen bevorzugt reisen. Wenn meine Meinug an dieser Stelle angebracht ist, empfehle ich jedoch für nicht-Nachtstreisen die billigste Kategorie zu nehmen, da man hier sehr gut mit Einheimischen ins Gespräch kommen kann, und so ewtas über "echtes" peruanische Leben erfährt. Auf bestimmten Streckenabschnitten kann man auch den Zug nehmen, was allerdings im Hinblick auf Sicherheit und Comfort nicht zu empfehlen ist. Kürzere Überlandstrecken, sowie Fahrten innerhalb der Städte können mit einem sogenannten Collectivo gemacht werden. Es handelt sich hierbei um einen Kleinbus (manchmal auch ein normales Auto) einer Privatpeson, welcher ein bestimmtes Ziel anfährt, und zwar erst sobald genügend Personen im Bus sitzen. Die etwas teurer Alternative ist das Taxi. Innerhalb von Städten (ausgenommen Lima) kostet die Fahrt in der Regel 3 Sol. Wichtig ist das man immer vor Beginn der Fahrt den Preis ausmacht. Tip: Sollte jemand mehr als 3 Sol verlangen, so schüttelt den Kopf und macht anstalten auf einen anderen Taxifahrer zu zugehen, der Taxifahrer wird euch dann umgehend den "echten" Preis sagen. Ich denke man sollte den Taxifahrern nach etwas längeren Strecken ein Trinkgeld geben, da das Benzin auch in Peru sehr Teuer ist.

Sprache

Die Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Spanisch wird von ca. 70 Prozent der Bevölkerung gesprochen, Quechua von ungefähr 24 Prozent. Quechua ist wie das etwas weniger verbreitete Aymara eine Indianersprache. In nahezu allen für den Besucher bedeutenden Gegenden kann auf spanisch kommuniziert werden. Mit Englisch kommt man in der Regel nur in Tourismuszentren durch.

Kaufen

Es ist üblich auf Märkten (nicht Lebensmittel) und in kleinen Läden zu handeln. Tut man dies nicht, zahlt man zusätzlich zum "Ausländerzuschlag" noch einen Betrag den die Händler aus verhandlungstechnischen Gründen dazu addiert haben.

Küche

Die Küche in Peru variiert von Region zu Region. In Küstenregionen ist Ceviche zu empfehlen (roher Fisch bzw. Meeresfrüchte) mit Limettensaft, roten Zwiebeln und Petersilie mariniert (durch die Schärfe der Limetten wird der Fisch sozusagen gekocht). Serviert wird es mit Süßkartoffeln und Maiskolben. In den Bergregionen gibt es das dort einheimische Fleisch: Meerschweinchen und Alpaca. Es ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig ein Meerschweinchen zu essen (vor allem wenn guy al horno, also meerschweinchen aus dem ofen ist), da es als Ganzes, mit weit aufgerissenem Mund serviert wird und erst am Teller zerschnitten wird, aber es schmeckt sehr gut. Natürlich kann man in Peru auch "normales" Essen bekommen, das Rindfleisch ist sehr gut, saftig und meistens sehr schmackhaft zubereitet, auch Hühnerfleisch ist sehr verbreitet, z. B. aji de gallina, oder einfach pollo a la plancha (gebratetens Hühnerfilet). Reis und Kartoffeln zu einem klassisch peruanischen Essen sind Pflicht. Zum Fleisch werden oft kleingehackte rote Zwiebeln mit Limettensaft serviert, was sehr gut schmeckt. Die Vorspeisen bestehen auch oft aus Kartoffeln und sind ebenfalls sehr zu empfehlen: papa a la huancayina (gekochte Kartoffeln, Ei und Oliven mit einer Art Paprikasause übergossen), Causa (zermatschte Kartoffeln vermischt mit Limettensaft, gefüllt mit Thunfisch und Zwieblen), papa rellena (zermatschte Kartoffeln gefüllt mit Fleisch oder Thunfisch, im Ofen gebacken). Auch palta rellena (gefüllte Avocado mit Hühnerfleisch oder Shrimps und Gemüse), oder tallarines verdes (gründe Nudeln, mit einer Art Spinatsauce) findet man oft. Es gibt kaum richtige Butter, sondern nur Margarine, dafür kann man Weißbrot mit Olivenöl und Salz, oder Brot mit frischer Avocado (palta) sehr empfehlen.

Zu Trinken gibts hauptsächlich gaseosas, was man bei uns als Limonaden bezeichnen würde (also Cola, Fanta, etc.), Limonade gibts auch, das ist das einfach ein Zitronensaft mit Wasser und Zucker. Eine besondere "gaseosa" ist Inka Cola, ein leuchtend gelbes ungewöhnliches Getränk. Milch zu trinken, ist nicht zu empfehlen, es gibt (zumindest in den Städten) nur Haltbarmilch, teilweise sogar in Dosen (verdickte Milch die man mit Wasser verdünnen muss). Traumhaft sind die frischen Fruchtsäfte die man vor allem auf Märkten bekommt. Wasser gibts nur in Flaschen, und es schmeckt oft nach Chlor.

Obst gibt in Hülle und Fülle, Äpfel und Erdbeeren findet man kaum, dafür Ananas, Cherimoyas, Papayas, und sonstige Früchte.

Ausgehen

Peruaner gehen gern aus, vor allem tanzen! In den meisten Discos wird Salsa und Merengue getanzt, man findet auch manche, wo "normale" Musik gespielt wird. Getrunken wird meistens Bier (z.B. Cusquena).

In Lima ist das Viertel Barranco zu empfehlen, dort gibt es unzählige Lokale und Discos, und man muss dort unbedingt über die puente de los respiros gehen, der Wunsch den man hat, wenn man das erste Mal über diese Brücke geht, geht in Erfüllung!

Kinos gibt es nur in den großen Städten.

Die "Hauptstadt der Inka", Cusco, bietet zahlreiche kleine Diskotheken, in denen sich sowohl Einheimische als auch Touristen aus vielen verschiedenen Ländern (hauptsächlich Rucksack- und Individualtouristen, die meist mehrere Monate unterwegs sind) tummeln. Auch hier wird gerne Bier (z. B. Aguila) und das Nationalgetränk Pisco Sour (eine Art einfacher Cocktail) getrunken. Viele Diskotheken sind im ersten Stock größerer Häuser untergebracht, sodass oft mehrere Diskotheken im selben Haus sind. Der Eintritt ist meist frei. Vor diesen Häusern stehen oft Taxis bereit, um das müde Nachtvolk sicher ins Hotel zurück zu bringen. Die Musik in den Bars und Diskotheken umfasst eine bunte Mischung aus lateinamerikanischen Klängen, Pop und Jazz. In Cusco gibt es relativ häufig Erdbeben, die aber durch das "Getrampel" der Tanzenden auf den Holzfußböden manchmal garnicht bemerkt werden. Wenn man noch nicht lang vor Ort ist, sollte man jedoch am ersten Abend anstrengende Tätigkeiten wie tanzen vermeiden, um es seinem Körper zu ermöglichen, sich an die hohe Lage der Stadt zu gewöhnen. Es wird empfohlen, am ersten Abend früh zu Bett zu gehen und sich zu schonen.

Schlafen

Lernen

Arbeiten

Feiertage

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit

Gesund bleiben

Klima

Respekt

Kommunizieren

Weblinks

  • Reisebericht Peru 2006 Von Lima der Küste entlang Richtung Süden bis Arequipa. Über Puno nach Cusco und Machu Picchu. Vor dort zurück an die Küste.
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