Schweiz Travel Guide

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Die Schweiz ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Die Schweiz grenzt an Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und Liechtenstein. Sie besteht aus 26 Kantonen.

Position
noframe
Flagge
Bild:Sz-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt Bern
Staatsform Bundesstaat
Währung Schweizer Franken (CHF)
Fläche 41.300 km²
Bevölkerung 7,4 Mio.
Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
Religionen 80% Christen, 10% Keine, 5% Andere, 4% Islam, 0.5% Juden, 0.5% Buddhisten
Stecksysteme 230V/50Hz (spezielle Stecker!)
Telefonvorwahl +41
Internet TLD .ch
Zeitzone UTC +1


Inhaltsverzeichnis

Regionen

Karte der Schweiz
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Karte der Schweiz

Regionen der Schweiz

Städte

Die grössten Städte der Schweiz sind die Wirtschaftsmetropole Zürich, die internationale Stadt Genf, die Kulturstadt Basel, die olympische Stadt Lausanne und die Bundeshauptstadt Bern. Beliebte Touristendestinationen sind Luzern, Lugano, Montreux und Interlaken.

Neben den grossen Städten sind auch viele kleinere einen Besuch wert. Eine (nicht abschliessende Aufzählung) beinhaltet Ascona, Bellinzona, Brig, Estavayer, Fribourg, Lichtensteig, Martigny, Rapperswil-Jona, Murten, Neuchâtel, St. Gallen, Thun, Winterthur, Schwyz.

Weitere Ziele

Neben den Hochalpen im Berner Oberland dem Wallis und dem Engadin sind die Gebiete um die Seen beliebte Urlaubsgebiete. Dazu zählen inbesondere der Genfer See (Lac Léman), der Bodensee, der Zürichsee der Thunersee und der Vierwaldstättersee. Der Bieler-, der Murten- und der Neuenburgersee bilden zusammen das Seeland.

Wenig touristische, aber für das Land typische Regionen finden sich in den Voralpen und der "voralpinen Hügelzone", hier sind insbesondere das Appenzell, das Emmental und die Freiburger Alpen Gruyères einen Abstecher wert. Am meisten Gefallen werden Sie indes in Graubünden finden, ist dieser Kanton doch landschaftlich der abwechslungsreichste und schönste aller Kantone der Schweiz.

Hintergrund

Anreise

Flugzeug

Der grösste Flughafen der Schweiz ist Zurich Airport (IATA: ZRH). Internationale Flugverbindungen gibt es auch von den Flughäfen in Genf, Basel-Mulhouse, Lugano-Agno, Bern-Belp und St.Gallen-Altenrhein.

Bahn

Die Schweiz ist aufgrund ihrer zentralen Lage aus allen umliegenden Ländern hervorragend mit der Bahn zu erreichen.

Das Schweizer Bahnnetz ist ausgezeichnet ausgebaut, es gibt einen Taktfahrplan der praktisch alle Stationen im Stundentakt, die wichtigeren Orte im Halbstundentakt verbindet. Weitere Infos unter http://www.sbb.ch

Alle Züge sind zuschlagsfrei benutzbar, Sitzplätze müssen nicht reserviert werden. Von dieser Regel gibt es zwei Ausnahmen: Der Glacierexpress ist zwischen Disentis und Brig reservationspflichtig und mit einem Zuschlag belegt. Der Berninaexpress ist zwischen Chur oder Landquart reservationspflichtig und mit einem Zuschlag belegt, allerdings nur in der Sommersaison von Mai bis Oktober.

Bus

Es verkehren auch diverse Fernbuslinien in die Schweiz, vor allem aus/nach den osteuropäischen Ländern, dem Balkan sowie Spanien und Portugal besteht ein breites Angebot. Angesteuert werden vor allem die Städte Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne und Genf. Informationen zum Fahrplan- und Preisangebot liefern vor allem die Seiten von EuroLines Schweiz sowie diejenige des Busbahnhofs Genf. Nationale Fernbuslinien hingegen sind wegen des dichten Bahnnetzes bis auf die PostAuto-Linien Chur - Bellinzona (praktisch stündlich) und St. Moritz - Lugano (selten) keine vorhanden.

Auto

Schiff

Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, kann sie theoretisch mit dem Schiff erreicht werden, z.B. mit einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein oder über den italienischen Teil des Langensees (Lago Maggiore), ebenso auch mit der Bodensee-Fähre Friedrichshafen-Romanshorn (mit Autoverlad). Die vielen prächtigen Seen lohnen Ausflüge per Schiff: so etwa zwei der grössten Seen Europas, der Boden- und der Genfersee, die grösste Raddamperflotte Europas auf dem verwinkelten Vierwaldstättersee oder eine Dreiseen-Rundfahrt im westlichen Mittelland.

Besonders attraktiv: Die Fahrscheine der Bahn gelten oft auch für Schiffe, die dieselben Ortschaften verbinden. In Zürich zum Beispiel gilt das Tram-/Busbillett auch fürs Limmatschiff, mit dem man für sehr wenig Geld eine herrliche Rundfahrt in Limmat und See geniessen kann. Entsprechendes gilt für die Strecke Zürich-Rapperswil und auf anderen Seen.

Mobilität

Das öffentliche Verkehrssystem in der Schweiz ist gut ausgebaut. Die meisten Dörfer haben im Halbstunden-Takt Verbindungen in die nächstgrössere Stadt. Selbst abgelegene Dörfer können meist mit der Bahn oder dem Postauto erreicht werden. Die grösseren Städte mit ihren Agglomerationen verfügen über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Der Fahrplan lässt sich online abrufen.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bieten für Reisende aus dem Ausland diverse Pauschalangebote an. Mit dem "Swiss Pass" etwa erhalten Reisende während 4, 8, 15, 22 Tagen oder einem Monat freie Fahrt auf den meisten Bahn-, Postauto- und Schifffahrtslinien. Davon ausgenommen sind allerdings viele Bergbahnen. Gültig sind auch Interrail-Tickets. Die Schweiz gehört zur Interrail-Zone C.

Wer einen Tagesausflug plant, findet vielleicht unter Railaway ein vergünstigtes Angebot.

Günstige Tageskarten gibt es auch bei fast allen Gemeinden in der Schweiz, die für ihre Einwohner unpersönliche Generalabonnements zur Verfügung stellen (Fr. 30 - 35 pro Tageskarte). Dazu braucht man kein Halbtaxabo. Hier die Liste der angeschlossenen Gemeinden: Tageskarten Gemeinde

Wer zu Unzeiten reisen kann, findet die billigsten Last-Minute-Billette im Internet unter Click and Rail

Mitte Dezember 2004 wurde die Fahrplanreform Bahn2000 eingeführt. Grössere Städte wurden, soweit nicht schon geschehen, im Halbstunden-Takt miteinander verbunden. In der Agglomeration Zürich konnte jedoch der Fahrplan nicht stark ausgebaut werden, da das Netz des Zürcher Verkehrsverbunds schon beinahe ausgelastet ist.

mit dem Auto

Kleinere Bergstrassen sind sehr kurvig und können für Flachlandbewohner anstrengend zu fahren sein. Abgesehen davon ist das schweizer Strassennetz gut ausgebaut. Vier Tips:
1. Auf kleinen Strassen vor unübersichtlichen Kurven hupen
2. Der Postbus hat immer Vorfahrt
3. Das aufwärtsfahrende Fahrzeug hat Vorfahrt vor dem abwärts fahrenden
4. Nicht so schnell wie die Einheimischen fahren, diese kennen die Strecke besser

Um die Autobahnen benutzen zu dürfen, muss eine Vignette für 40 CHF gekauft werden. Man kann sie an der Grenze bei der Einreise erwerben, sie gilt für beliebig viele Fahrten innerhalb eines Jahres. Es gibt keine Wochen- oder Monatskarten.

Geschwindigkeitsbeschränkungen: 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstrassen, 50 km/h innerorts. Es empfiehlt sich, diese Grenzen einzuhalten, die Strafen können empfindlich teuer werden.

Alkohol am Steuer: Promillegrenze 0,5. Generell sollte bei Konsum von Alkohol das Auto stehengelassen und der ÖPNV genutzt werden.

Fahrrad

Auch Fahrradreisen sind möglich und haben ihren besonderen Reiz. In Verlängerung des Rheintalradweges läst sich die Schweiz erreichen oder im Rahmen einer Bodenseeumrundung. Innerhalb der Schweiz gibt es ein gut konzipiertes Fernradwegenetz, darüber hinaus bieten die diversen Alpenpässe Herausforderungen für sportliche Insider.

Die meisten Transportunternehmungen erlauben den Fahrradtransport. Alternativ können Fahrräder auch bei der SBB gemietet werden.

Vorbildlich ist auch die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern innerhalb des ÖPNVs geregelt. In beinahe sämtlichen Zügen der SBB (Ausnahmen sind in den Fahrplänen mit einem durchgestrichenen Fahrrad-Symbol extra gekennzeichnet) sowie auf vielen weiteren Privatbahnen und Schiffslinien können Fahrräder problemlos mitgenommen werden. Das gleiche gilt prinzipiell für die Linien der Postautos. Wegen der Einschränkung auf 4 Fahrräder pro Postauto empfiehlt es sich jedoch eine Reservierung vorzunehmen. Die landesweite Gebühr für die Mitnahme eines Fahrrades beträgt sieben CHF auf allen Verkehrsmitteln.

zu Fuss

Am besten kann man die Schweiz kennenlernen, wenn man sie zu Fuss durchwandert.

Die Schweiz hat ein dichtes, gut ausgebautes und markiertes Netz von Wanderwegen mit in der ganzen Schweiz einheitlichen gelben Wegweisern, die Richtung, Zeitbedarf und Zwischenziele angeben, wobei Wanderwege mit gelben Rauten, Bergwege mit rot-weiss-roten Streifen und alpine Routen (schwierig) blau-weiss-blau markiert sind. Markierung der Wanderwege

Die Schweizer Landkarten sind traditionellerweise ebenfalls ausgezeichnet, für Wanderungen empfehlen sich die 1:25 000 oder 1:50 000 Ausgaben oder die speziellen Wanderkarten 1:50 000 Schweizerische Landestopografie: Kartenindex.

Es gibt Dutzende von Fernwanderroutenzende von Fernwanderrouten kreuz und quer durch die Schweiz, zum Beispiel:

Hier eine umfassende Liste der Schweizer Trekkingrouten

Und hier eine Seite mit über 200 Wanderungen für Sommer und Winter in allen Regionen der Schweiz: Tourenguide

Es lohnt sich, einmal ein paar Tage oder Wochen von Ort zu Ort zu gehen, zur Ruhe zu kommen, den Stress hinter sich zu lassen und Landschaft und Leute hautnah zu erleben.

für Eisenbahnfreunde

In der Schweiz fahren mit Ausnahme der Brienzer Rothornbahn alle Bahnen elektrisch. Es gibt sehr viele interessante Bergbahnen.

Fast alle Normalspurbahnen in der Schweiz (SBB, BLS, SOB, ...) fahren elektrisch mit 16.7 Hertz, 15'000 Volt. Dazu besitzt die SBB ein eigenes Hochspannungsnetz, welches mit Einphasenwechselstrom der Frequenz 16,7 Hertz und einer Spannung von 110 kV betrieben wird. Die bahneigenen Hochspannungsleitungen sind leicht daran zu erkennen, dass die Zahl der Leiterseile auf den Masten kein ganzzahlig vielfaches von 3 ist.

Sprache

In der Schweiz gibt es vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Über 60 Prozent der Bevölkerung sind deutscher Muttersprache. Gut 20 Prozent sprechen Französisch, 6 Prozent Italienisch, knapp ein Prozent spricht Rätoromanisch. Viersprachig sind die Schweizer also nicht. Die meisten können sich aber in Englisch und in einer oder mehrerer der anderen Landessprachen verständigen.

In der Deutschschweiz gibt es eine Vielzahl regional unterschiedlicher Dialekte. Die Hochsprache lernen die Kinder erst aus den Medien und in der Schule. Die Unterrichtssprache ist Hochdeutsch. Für die Dialekte gibt keine einheitliche Schreibweise. Nebst der deutschen Hochsprache wird zumindest eine Fremdsprache unterrichtet. In den meisten Kantonen ist die erste Fremdsprache Französisch, in einigen Kantonen Englisch oder Italienisch. Derzeit gibt insbesondere in der Ostschweiz Bestrebungen, Englisch zur ersten Fremdspache in den Schulen zu machen.

Kaufen

Die in der Schweiz verwendete Währung ist der Schweizer Franken (CHF). Werte unter einem Franken werden in der Deutschschweiz "Rappen", in der Romandie "Centimes" und im Tessin "Centesimi" genannt. Der Euro wird in vielen Läden (und auch auf vielen Poststellen) als Zahlungsmittel akzeptiert. Wegen des Wechselkursverlustes ist die Verwendung von Euro als Zahlungsmittel aber nur im Einzelfall (z.B. auf der Durchreise) sinnvoll. Geld gewechselt wird von der SBB (Wechselstuben in den grösseren Bahnhöfen), den Banken und grösseren Poststellen (letztere allerdings nur Euro). Ausserdem wird bei Bezahlung in Euro grundsätzlich nur in Schweizer Franken das Wechselgeld herausgegeben.

Küche

Ausgehen

Aktivitäten

Sportliche Betätigung wird in der Schweiz gross geschrieben. Viele Leute gehen regelmässig ins Fitnesszentrum, turnen, schwimmen, wandern oder Velofahren. Im Winter fahren sie scharenweise in die Berge zum Skifahren, Snowboarden, Schlitteln, Langlaufen und Winterwandern. Touristen staunen immer wieder, wie an einem Sonntag morgen die Zürcher Bahnhofhalle im Sommer von Leuten mit Rucksäcken, im Winter von Sportlern mit Sportgeräten bevölkert ist. Dank den günstigen Mobilität-Ausflugsbilletten und den guten Zugsverbindungen wird das Angebot rege benützt.

Die Freizeit wird oft auch zur Weiterbildung benützt. Sprach-, Koch- und Computerkurse haben regen Zulauf.

Schlafen

Betreffend Schlafmöglichkeiten gibt es in der Schweiz, wie auch in den meisten Europäischen Ländern, ein sehr breites Angebot. Dies beginnt bei 5-Stern-Hotels und geht bis hin zum Campingplatz, Jugendherberge oder einer Übernachtungsgelegenheit in einer Scheune im Stroh. Preislich gesehen sind Übernachtungen in der Schweiz eher dem oberen Preissegment zuzuordnen.

Richtpreise:

  • 5-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 350 pro Person & Nacht;
  • 4-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 180 pro Person & Nacht;
  • 3-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 120 pro Person & Nacht;
  • 2-Sterne-Hotel: ab ca. CHF 80 pro Person & Nacht;
  • Herbergen: ab ca. CHF 30 pro Person & Nacht.

Die Preise der Schweizer Jugendherbergen befinden sich auf dem in Europa üblichem Niveau. Die Unterbringung ist etwas einfacher als in Deutschland, dafür stellen sich das Frühstück und Abendessen meist besser dar.

Lernen

Arbeiten

Feiertage

In der Schweiz gibt es nur 4 Feiertage, die im gesamten Land arbeitsfrei sind: Neujahr, Auffahrt (in Deutschland: Chrisit Himmelfahrt), Bundesfeier (1. August, Nationalfeiertag) und Weihnachtstag (in Deutschland: 1. Weihnachtsfeiertag). In weiten Teilen der Schweiz werden außerdem Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und Stephanstag (in Deutschland: 2. Weihnachtsfeiertag) begangen.

Außer dem 1. August ist die Regelung der Feiertage Angelegenheit der Kantone, so dass es von Kanton zu Kanton erhebliche Unterschiede gibt. Weiterhin wird an bestimmten traditionellen Festtagen nicht oder nur eingeschränkt bzw. verkürzt gearbeitet, obwohl diese Tage nicht als gesetzliche Feiertage anerkannt sind. Nicht selten betreffen solche Ereignisse nur bestimmte Bezirke eines Kantons oder sogar nur einzene Gemeinden.

Sicherheit

Die Kriminalität in der Schweiz ist sehr niedrig. In den Städten besteht ein leicht erhöhtes Risiko Opfer von Taschendieben zu werden.

Gesund bleiben

Es bestehen keine Probleme mit Nahrungsmitteln in der Schweiz. Wasser ist grundsätzlich überall trinkbar, ausser es ist speziell deklariert. Praktisch in jedem Ort gibt es Brunnen mit Trinkwasser.

Klima

Erhebliche Unterschiede sind bedingt durch die Höhenlage und die Richtung der Gebirge. In den Alpen bleibt von ungefähr 2'600 m an der Schnee an allen Stellen liegen, wo er haften kann; daher die Firnmeere der hohen Bergmulden, während schroffe Felswände, auch wenn sie über der Schneegrenze liegen, das nackte Gestein zeigen. Der grössere Teil des Landes, das gesamte Rheingebiet, ist nach Norden ausgerichtet; umgekehrt die Südseite des Gebirges, z.B. das Tessin. Daher der grosse Unterschied beider alpiner Seiten nach Klima und Organismen. Die mittlere Jahreswärme der Hochebene beträgt 8-10° C, in Lugano 11,6°C. Auch das untere Rhonethal zeichnet sich durch eine hohe Sommerwärme und geringe sommerliche Niederschläge aus. In St. Gallen, am Eingang in das Voralpenland, erreicht das Jahresmittel bloss 7,4°C, in dem hohen, von Schnee- und Gletschermassen umgebenen Zermatt nur 3,5°C. Man zählt im Süden ca. 120, im Norden 145 bis 165 jährliche Regentage. Die Regenmenge (der Schnee in Wasser verwandelt) bewegt sich zwischen 700 und 2'000 mm; sie beträgt z. B. in Sion (Wallis) 598, in Bern 1'028, in Neuenburg 932, in Einsiedeln 1'753 und in Lugano 1'545 mm. Höhere Alpengegenden besitzen einen beträchtlichen Schneefall. Bei dem Hospiz des St. Bernhard z.B. beträgt er oft in einem Monat weit über 2 m, und um Bevers (Oberengadin) liegt, bei einem Gesamtschneefall von über 3 m, die weisse Decke nicht selten 5-6 Monate lang auf der Talfläche. Nebel sind im Mittelland häufig, besonders in Sumpf- und Wassergegenden, z. B. im Seeland. Ein eigentümlicher Wind ist der warme Föhn. Im ganzen ist das Schweizer Klima der Gesundheit zuträglich, namentlich die Bergluft rein und stärkend. Darum stehen die Alpenkurorte im günstigsten Ruf, während einige milde, vor rauhem Wind geschützte Lagen (Gersau, Montreux, Lugano) zum Herbst- und Winteraufenthalt sich empfehlen.

Respekt

Grundsätzlich gelten in der Schweiz ähnliche Regeln des Anstandes und des gegenseitigen Respekts wie in anderen westeuropäischen Ländern auch. Dennoch sind einige kleine Unterschiede erwähnenswert:

- Beim Anstossen mit einem Glas Bier oder Wein ist mit dem Partner Augenkontakt herzustellen. Die französische Art, sich bereits der nächsten Person zuzuwenden gilt als eher unhöflich.

- Bei der Begrüssung sollte man auf einen angenehm festen Händedruck achten. Zaghafter, schwammiger Händedruck wird nicht sehr geschätzt.

- Freunde und gute Bekannte geben sich 3 (drei!) Küsse auf die Wangen - links, rechts, links. Es gilt als versnobbt, wenn sich die Wangen nicht berühren.

Kommunizieren

Die Internationale Vorwahl lautet: +41

Es gibt 3 Mobilnetzanbieter, die jeweils ein eigenes Netz betreiben: Swisscom, Orange und Sunrise. Grundsätzlich kann man sagen, dass Swisscom die beste Abdeckung bietet, allerdings auch die höchsten Gebühren verlangt. Die Unterschiede betreffend Kosten und Empfangsleistung sind jedoch nicht signifikant. Die Abdeckung ist auch in ländlichen Gebieten bei allen Providern vorbildhaft. Wer günstiger telefonieren mag, kann sich bei Migros/Coop eine Prepaid-Karte mit 15 Franken Guthaben inkl. Handy für etwa 60 Franken zulegen. Damit telefoniert man meistens günstiger als mit einem teureren Abo, ausser als Vieltelefonierer.

Auch bei Gesprächen vom Festnetz innerhalb derselben Ortsvorwahl ist diese mitzuwählen.

Veranstaltungen

Weblinks

Ein breites Informationsangebot bietet MySwitzerland.com - Schweiz Tourismus, das nationale Fremdenverkehrsamt.

Aktuelle Schneehöhen in allen Skiorten der Schweiz (saisonbedingt).

Wandertipps für Tages- und Mehrtageswanderungen, für Trekking-Touren und Winterwanderungen in der Schweiz sind zu finden in:


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