Syrien Travel Guide

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Syrien (الجمهوريّة العربيّة السّوريّة) liegt im Nahen Osten. Angrenzende Länder sind die Türkei, der Irak, Jordanien, Israel und Libanon.

Position
noframe
Flagge
Bild:sy-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt Damaskus
Staatsform Präsidiale Republik unter einem Militärregime
Währung 1 syrisches Pfund (SYP)
= 100 Piaster
Fläche 185.180 km²
Bevölkerung 18 Mio
Sprachen Arabisch
Religionen Sunniten 74 %, andere Muslime 16 %, Christen 10 %
Telefonvorwahl +963
Internet TLD .sy
Zeitzone MEZ+1h

Inhaltsverzeichnis

Regionen

Regionen von Ost nach West:

Städte

Karte von Syrien

Weitere Ziele

Die Oasenstadt Palmyra, eine wichtige Stadt an der Seidenstrasse.

Geheimtipp Ras al Basit, nördlich von Lattakia, Traumstrand ca. 15 km von der türkischen Grenze entfernt. Sehr schöne Buchten mit vielen Schattenplätzen, da von Wald umgeben, nur von arabischen und einheimischen Touristen besucht. Viele Shopping- und Übernachtungsmöglichkeiten, da "touristisch" erschlossen.

Traumhafter Sandstrand, baden im glasklaren Wasser und der Blick auf die nahen türkischen Gebirge sind atemberaubend. Keine überfüllte Touristenhochburg wie Lattakia, sondern ländlicher Charme. Gut zu finden, da sehr gut beschildert.

In Lattakia findet der anspruchsvolle Tourist, wie aber auch der Budgettourist seine Unterkunft.

Campingplätze gibts auch in Syrien, außerhalb von Aleppo namens Kaddour, in Palmyra gibts davon zwei (Palmyra und Zenobia) und außerhalb Damaskus in Richtung Autobahn Homs den seit ca 12 jahren bestehenden Kaboun.

Hintergrund

Syriens Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Ab Mitte des 2.Jh.v.Chr. stand Syrien unter der Macht Ägyptens, vom 11.Jh. an wurde es von Assyrern, den Babyloniern, den Persern und ab 250 v.Chr. Kernland des Seleukidenreiches. 64 v.Chr. durch Pompejus röm. Provinz. 634-40 n.Chr. eroberten Araber das Land. Die Kreuzfahrer bildeten in Syrien die drei Staaten Antiochia (Antakia in der heutigen Südtürkei), Tripolis (heutige Stadt im Nordlibanon) und Edessa (Südostanatolien). 1517 wurde Syrien türkische Provinz. Frankreich erzwang nach Massenmorden an Christen in Damaskus (ab 1860) die Autoomie für den Libanon; nach dem ersten Weltkrieg übte es ab 1920 die Treuhandschaft über Syrien aus. 1944 erhielt Syrien die volle Unabhängigkeit.

Seit 17. Juli 2000 ist Bashar Hafiz al Assad der Präsident Syriens.

Anreise

Flugzeug

Gleich nach der Passkontrolle sind auch abends noch Banken geöffnet, die zu einem akzeptablen Kurs Geld wechseln, außerdem steht dort ein Bankomat. Außerhalb des Terminals, ein paar Meter rechts, fahren ca. alle 30 Minuten oder noch häufiger Busse für 25 Pfund ins Zentrum an die Baramke Garasch. Von dort aus kostet ein Taxi 50 Pfund (nicht mehr bezahlen!) zum Merje-Platz bzw. den nahegelegenen Hotels; zu Fuß sind es ca. 15 Minuten. Fährt man mit dem Taxi direkt vom Flughafen zum Hotel, kostet dies 100-200 Pfund.

Tipp: Bei der Ausreise als Europäer 200 syrische Lira (Pfund) für die Ausreisesteuer bereithalten. (Nach dem Check-in in Damaszener Airport) Günstige Verbindungen nach Damaskus bietet zum Beispiel Malev an. Über Budapest gehen Flüge dorthin.

Bahn

Internationale Bahnverbindungen bestehen von Teheran und Istanbul aus. In Syrien halten die Züge in Aleppo und Damaskus. Die Züge fahren auf beiden Strecken jeweils einmal pro Woche, Abfahrt von Teheran ist am Montag (Ankunft in Syrien am Mittwoch) und von Istanbul am Donnerstag (Ankunft am Freitag). Zudem gibt es zweimal in der Woche eine Verbindung von Amman nach Damaskus mit der Schmalspurbahn al-Hijas.

Bus

Jegliche Grenzübertritte können ziemlich nerven, da der Reisepass zigmal durchgeblättert wird. Man sollte aufpassen, dass kein Soldat die Zigarettenasche in den Pass fallen lässt oder die Passnummer mit Kugelschreiber auf Arabisch hineinschreibt. Alles schon passiert! Angenehm ist allerdings, dass der Bus wartet, bis auch der letzte Passagier die Formalitäten erledigt hat. Das wissen auch die Grenzer und winken deshalb auch Ausländer ohne Probleme durch. Sollte man ein Visum (z.B. nach Libanon) an der Grenze erhalten, kann man dort bei den Soldaten oder Mitreisenden auch das nötige Geld wechseln, natürlich zu einem weniger günstigen Kurs. Tipp, falls die Grenzer sich langweilen und den Rucksack durchwühlen wollen: Dreckwäsche und Plastiktüten ganz obenauf, "verdächtige" kantige Gegenstände in die Mitte. Frauen sollten ihre Wertgegenstände unter einem losen Hemd am Körper tragen; da es keine Soldatinnen an der Grenze gibt, werden sie nicht durchsucht.

Auto

Die Anreise mit dem Auto ist zwar möglich, aber recht zeitaufwendig. Über Ungarn, Serbien, Bulgarien und die Türkei sind es fast 3000 km von Deutschland bis Damaskus. Ein Carnet de Passage ist nicht zwingend erforderlich, bleifreies Benzin gibt es an einigen Tankstellen entlang der Hauptverkehrsstraßen.

Schiff

In den Sommermonaten gibt es Fähr- und Kreuzfahrtverbindungen von Lattakia nach Limassol (Zypern).

Mobilität

Wichtig: Immer den Reisepass mitführen, da er auch für kürzere Busreisen (ca. 50 km) verlangt wird. Am besten durch eine Plastikfolie schützen, da ausländische Reisepässe mit Hingabe durchgefleddert werden.

Bahn

Es gibt Zugverbindungen zwischen Damaskus, Homs, Hama und Aleppo. Auch Zugverbindungen zwischen Quamishle-Aleppo und Aleppo-Latakia bestehen regelmäßig. Die Hejaz Train station in Damaskus ist jedenfalls außer Betrieb, auch der Zabadani Flyer in die Barada Gorge fährt schon seit einigen Jahren nicht mehr, auch nicht im Sommer!

Bus

Für längere Strecken zwischen den größeren Orten werden Busse eingesetzt, die von den jeweiligen Busstationen ("mahata" oder "garasch") losfahren und unterwegs auch keine Passagiere aufnehmen. Sie sind gegenüber Taxen zu bevorzugen: Meistens hat man zwei Sitze für sich, sie sind airconditioned, es wird nicht geraucht (nur der Busfahrer steckt sich ab und zu eine an), und sie sind natürlich billiger. Auch für grenzüberschreitende Strecken eindeutig bequemer als Taxen! Innerstädtische oder Kurzstrecken werden durch die Minibusse (ca. 12 Passagiere) abgedeckt, die auf ein Winksignal halten und nur wenige Cent kosten. Wer kein Arabisch lesen kann, sollte sich vorher die Aussprache des Zielortes aneignen oder sich den Ort aufschreiben lassen. Manchmal wird man auch an einem Straßenknotenpunkt an einen anderen Minibus übergeben. Frauen sollten sich möglichst neben Frauen setzen.

Taxi: In Damaskus muss man für eine Fahrt mit 50 bis 100 Pfund rechnen, für längere Strecken sollte man den Preis verhandeln und als Anhaltspunkt vorher an der Hotelrezeption fragen, damit man einen Anhaltspunkt hat.

Auto

Auto mieten kann man am Damaszener Flughafen bei Avis, Budget und anderen europäischen Anbietern. Meistens wird die günstigste Klasse (z.B. Peugeot 106) für ca. $32 pro Tag inkl. Versicherung (manchmal excl. freie km, aufgepasst) angeboten. Tanken ist äußerst günstig: Diesel kostet z.B. nur 6 Euro-Cent pro Liter. Aber auch in den anderen Städten, wie auch in verschiedenen Hotels wie z.B. in der Hotelkette Cham Palace werden Mietautos mit oder ohne Chauffeur angeboten.

Der Fahrstil der meisten Syrer ist gewöhnungsbdürftig. Rote Ampeln, Einbahnstraßen und sonstige Verkehrsregeln werden nicht allzu ernst genommen, so dass man besonders im Stadtverkehr sehr aufpassen muß !

Man kann aber auch einfach ein Taxi für einen Tagesausflug mieten, aber bitte feilschen!

Trampen: Auch für Frauen allein gar kein Problem. Hat man ein ungutes Gefühl, einfach nicht einsteigen oder um einen Halt bitten, weil man auf die Toilette muss. Ist in abgelegenen Gebieten ein anerkanntes Fortbewegungsmittel. Kleiner Tipp: Die Fahrer von dicken Autos sind sehr stolz auf ihre Wägen, in klapprigeren Gefährten wird dagegen häufig ein kleiner Obolus verlangt.

Sprache

In Syrien wird ein arabischer Dialekt gesprochen. Von den Einheimischen wird, wie überall, dankbar anerkannt, wenn man sich ein paar Brocken aneignet. Nützlich ist vor allem, die Zahlen zu verstehen und lesen zu können, z.B. wenn man Obst kaufen möchte.

Kaufen

Die syrische Währung ist das Pfund (SYP). Die Untereinheit (Piaster) hat keine Bedeutung mehr, die kleinste Münze, die sich Umlauf befindet, hat einen Wert von 5 Pfund. Zu beachten ist, dass Hotels von Ausländern in Dollar bezahlt werden müssen. Syrien verfügt nur in zwei Städten über internationale Geldautomaten; einer davon befindet sich in Aleppo (in der Nähe des einzigen 5 Sterne-Hotels), einige weitere in Damaskus. Da auch internationale Geldtransfers (wie etwa solche durch die Western Union) immer wieder ausgesetzt werden, ist anzuraten, sich immer entsprechend mit Bargeld auszurüsten. Syrische Pfund kann man nur schlecht wieder in Devisen zurücktauschen, so dass es sich empfielt nur so viel Pfund zu erwerben, wie man tatsächlich benötigt. Außerhalb Syriens kann man SYP in einigen arabischen Ländern in die dortigen Währungen umtauschen.

Die Souks (Basare) laden zum Einkaufen ein. Begehrte Souvenire sind Kupferplatten mit verschiedenen Holzarten und Perlmutt eingelegte Kästchen oder Backgammon-Spielvorlagen, Teppiche und Tücher, Dagger (die arabischen Krummdolche; Achtung, Qualität variiert hier sehr!), Lederwaren wie Taschen, Sandalen und Geldbeutel, Süßigkeiten und (echte und so aussehende) Antiquitäten. Die größte Auswahl hat man in der Altstadt von Damaskus, nicht nur in den überdachten Straßen wie Straight Street oder Souq al Hammidiyya, sondern auch z.B. im Christenviertel (besonders Antiquitäten). Auch der Souk von Aleppo ist sehr bekannt. Ansonsten hat natürlich jeder Ort seinen Souk für die alltäglichen Gebrauchsgegenstände und Nahrungsmittel. Achtung: Donnerstags schließen die meisten "Läden" bereits gegen drei Uhr, nachmittags und sind freitags ganz geschlossen.

Küche

Auch Budgetreisende sollten sich unbedingt einen Restaurantbesuch gönnen! Besonders gut haben mir das Al-Atlal in Hama und das Beit Jabri in Damaskus gefallen. Am besten geht man in einer kleinen Gruppe, jeder bestellt zwei Mezze (Vorspeisen), und man probiert reihum. Lecker! Ansonsten war mein Favorit von den Straßenständen das Manoushi Satr für 5 Pfund (ich lasse es mir immer im Ofen anwärmen). Hmmmm!

Das Cesar's außerhalb Hama bietet nicht nur für den Gaumen sehr auserlesene Kost, sondern auch von Getränken bis hin zu feinen Desserts. Nicht nur für die Kleinen Gäste gibts Attraktionen, sondern auch für "grosse" Kinder. In diesem Restaurantkomplex liegt ein kleiner Vergnügungspark.

Ausgehen

Grundsätzlich ist "Ausgehen" in Syrien so definiert, dass ganze Familien inkl. Kinder bis tief in die Nacht in den Parkanlagen der Städte verweilen und picknicken. Auch Frauengruppen alleine sind nicht selten anzutreffen, sogar in Hamah.

Damaskus (besonders) und die anderen Städte verfügen auch über Bars und Clubs. Doch am meisten sind Cafes und kleine Restaurants, resp. Cocktailbars (damit gemeint gemixte Fruchtsäfte Bars) vertreten, in welchen man den flanierenden Leuten zuguckt.

Schlafen

Es gibt überall kleine Pensionen oder einfache Hotels, wie auch private Anbieter, welche einfache Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, so ca. ab 5$.

Doch auch für anspruchsvollere Gäste stehen sehr gute Hotels zur Verfügung, welche über einen europäischen Standard verfügen, dementsprechend auch die Preise.

Lernen

In Damaskus werden viele Arabischkurse angeboten, Dauer (sechs Wochen oder vier Monate) variieren. Man sollte sich zunächst in den Hotels Al-Rabie oder Al-Haramein einquartieren und die Kollegen an der Rezeption ansprechen. Innerhalb weniger Tage ist es einfach, eine Wohnung, WG oder ein Zimmer bei einer einheimischen Familie oder alleinstehenden Frau zu finden.

Arbeiten

Eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten Sie anschließend in Syrien unter folgenden Bedingungen:

Ehe mit einer/einem syrischen Staatsangehörigen Studienaufenthalt Arbeitsaufnahme Bitte beachten Sie, dass eine Arbeitsaufnahme in Syrien in aller Regel gute Arabisch-Kenntnisse voraussetzt.

Zur Arbeitsaufnahme müssen Sie nach Einreise bei der Direktion für Arbeit und soziale Angelegenheiten, die örtlich für den zukünftigen Arbeitgeber zuständig ist, einen Antrag auf Erteilung einer Arbeitsgenehmigung stellen.

Ihrem Antrag müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

Passkopie Zeugnisse Arbeitsvertrag Verpflichtung des Arbeitgebers, Sie bei der Sozialversicherung anzumelden Stellungnahme der Sicherheitsbehörden Wohnortbescheinigung des Mukhtars (Gemeindevorstehers) des Viertels, in dem Sie wohnen. Die Arbeitsgenehmigung wird nur erteilt, wenn Sie eine Qualifikation vorweisen können, die ein arbeitsuchender Syrer nicht hat.

Mit der Arbeitsgenehmigung erhalten Sie anschließend bei der Pass- und Immigrationsbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung.

Nähere Auskünfte zum Verfahren erfragen Sie bitte bei der syrischen Botschaft in Berlin, Rauchstrasse 25, 10787 Berlin.

Feiertage


ca. 04. Okt. 05 Beginn des Fastenmonats Ramadan- 6. Okt. 05 Beginn des Oktoberkrieges- ca. 03. - 5. November 05 Id al fitr (3 tägiges Fest nach dem Ramadan)- 25. Dez. Weihnachten-


1. Jan. 2006 Neujahr- 10. Jan. Eid al-Adha (Opferfest)- 31. Jan. Islamisches Neujahr- 8. März Revolutionstag- 21. März Muttertag- 11. April Mawlad (Geburtstag des Propheten)- 17. April Unabhängigkeitstag- 1. Mai Tag der Arbeit- 6. Mai Märtyrertag- 6. Okt. Beginn des Oktoberkrieges- 22.-24. Okt. Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)- 25. Dez. Weihnachten

Sicherheit

Trickdiebstahl, Raub: nahezu keine Gefahr in Syrien. Natürlich sollte man nicht mit großen Bargeldbündeln oder wertvollem Schmuck protzen. Eher kommt vor, dass man mit Taxipreisen übers Ohr gehauen wird, deshalb IMMER den Preis vorher klar stellen, sich niemals auf "wir reden später", "kein Problem" oder "gib einfach, was du für richtig hältst" einlassen!! Bei Hotels auch vorher klären, ob Duschen, Handtücher, Frühstück im Preis inbegriffen sind. Für Souvenirs am besten die Preise in mehreren Läden checken. Allein und besonders als Frau sollte man nicht in folgende Gegenden reisen: As-Soukhna (auf halber Strecke zwischen Palmyra und Deir ez-Zur) und Deir ez-Zur (Bevölkerung ist extrem aggressiv; dies ist kein subjektiver Eindruck, sondern wurde mir auch von Familien und alleinreisenden Männern bestätigt). Auch die Festung in Palmyra sowie die Gräber sollte man nicht allein besuchen. In Aleppo sollten Frauen besonders auf konservative Kleidung achten.

Gesund bleiben

Die üblichen Schutzimpfungen (Polio, Diphterie, Tetanus) sollten auch in Deutschland selbstverständlich sein, dazu ist eine Hepatitis A und B- sowie die Typhus-Vorsorge ratsam (Arzt konsultieren!). Hygiene: Die lässt leider bei den moslemischen Männern oft auffällig zu wünschen übrig; bevor man deshalb sein Essen von der Straße kauft, sollte man beobachten, ob der Verkäufer nicht in der Nase popelt, bevor er mit derselben Hand den Käse auf das Brötchen drückt. Ansonsten kann man aber bedenkenlos von den Stehimbissen essen, da diese stark frequentiert werden und so die Ware ständig frisch ist. Auch die leckeren Fruchtmischgetränke und Milchshakes sollte man sich keinesfalls entgehen lassen! Auch wer sich nicht sklavisch an die alte Kolonialregel "cook it, boil it, peel it or forget it" hält, muss nicht notwendigerweise mit Darmerkrankungen rechnen. Man kann bedenkenlos die Salate in den kleinen Restaurants essen oder das erfrischende Zitroneneis probieren.

Klima

August: ca. 38 °C im Schatten, hohe Luftverschmutzung in den Städten, kein Tropfen Regen. Anfang September ist es immer noch heiß, aber nicht mehr ganz so unterträglich.

Respekt

Alleinreisende Frauen: Angenehm: Auch im größten Gedrängel versuchen die Männer, die Frauen nicht anzurempeln. Als Frau kann man im Bus auch immer einen vorderen Platz verlangen; irgendein Passagier erweist sich immer als Kavalier und tauscht. Kopftuch ist nicht nötig, wir werden sowieso als Europäerinnen erkannt. Man sollte aber nie die Waden zeigen. Sandalen sind OK, T-Shirts auch. Ein "Ehering" wirkt oft Wunder, außerdem sollte immer "die Gruppe im Hotel warten". Ansonsten wird man als Frau respektiert. Hinterhergerufene oder gemurmelte Bemerkungen, die man meist sowieso nicht versteht, sollte man ignorieren und aufrecht weitergehen (meist sind wir ohnehin größer gewachsen), bei massiveren Belästigungen hilft ein lautes "chalas (genug)!". Wir sollten im Gegenzug respektieren, dass den Frauen auch bei 40°C im Schatten das Kopftuch oder die Komplettverhüllung einen gewissen Schutz verleiht.

Kommunizieren

Internetcafes mit Hispeed Anschlüssen findet man in allen grossen Städten in Syrien. Per Voip mit MSN (inkl. Kamera und Mic.) oder sonstigen Anbieter sich mit der Heimat unterhalten oder sonst in der Welt herum chatten, dies ist nichts Fremdes in Syrien. Es gibt in den meisten dieser Internetcafes auch sehr günstige Telefonkarten, mit welchen man auch per Voip auf einen Festnetzanschluss oder auf ein Mobile außerhalb Syriens anrufen kann. Eine Stunde kostet ca. 150 Syrische Lira (ca. 3$). Die meisten dieser Internetstationen sind 24h geöffnet, sogar in Hamah.

Weblinks

Andere Sprachen